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Kultur im Gepäck

27. Mai bis 16. September 2018

Kunstausstellung 8 / Künstler


Jochen Schamal / Plastiker

Jochen Schamal Spektrale 8Jochen Schamal
Senziger Straße 2
15747 Gussow

E-Mail: b.j.schamal@gmail.com

Website: http://www.bronzeskulpturen-jochen-schamal.de

Jochen Schamal

 

 

Geboren in Berlin (Ost), beide Eltern sind Bildhauer, Lebt und arbeitet als Plastiker in Gussow
1976 Abitur, anschließend Töpferlehre. Abschluss und freischaffend als Töpfer und Baukeramiker tätig; autodidaktische Weiterbildung zum Bronze-Plastiker

Das digitale Zeitalter, Jochen Schamal, Spektrale 8Titel: „Das digitale Zeitalter“,
(Arbeitszustand Dezember 2017)

Rainer Sperl / Plastiker

Rainer Sperl
Alt Nowawes 89
14482 Potsdam

Telefon: 03 31 – 70 56 32
E-Mail: sperl@sperlzeug.de
Webseite: www.sperlzeug.de

Rainer Sperl

Geboren 1949 in Chemnitz, lebt und arbeitet in Potsdam
1973 Studium an der Fachhochschule für Angewandte Kunst in Heiligendamm
seit 1976 Filmarchitekt im DEFA-Studio für Spielfilme in Potsdam Babelsberg
1978 Ausstattung, Bühnenbild, Kostüme, Plakat und Programmheft im Potsdamer Kabarett „Obelisk“
seit 1986 Freiberuflicher Skulpteur, Objekt-Arrangeur, Material-Collageur und Kunst-am-Bau-Gestalter
1991 Gründung der Sperl-Galerie in Potsdam (mit seiner Frau Ursula)

„Das Geheimnis der Wirkung der Arbeiten von Rainer Sperl ist der unprätentiöse und doch so zupackende Humor, der trotz seiner hintergründigen und nicht selten makabren Bosheit (die jedoch nie wirklich verletzend wirkt) auf hyperintellektuelle Spitzfindigkeiten verzichtet. Seine Plastiken sind trotz ihrer oft grotesken Art voller Menschenliebe. Nur wer die Menschen liebt, kann sich so unbefangen über sie lustig machen, ohne zu kränken (…) Sperls Humor ist ein zäher menschlicher Widerstand gegen die Widrigkeiten unserer Verhältnisse, ein schmunzelnder Guerilla gegen die marodierende Unvernunft, ein geistvoller Partisan gegen hochmütige Kolonisatoren. Einen solchen humorigen Widerstand haben wir für unsere Selbstbehauptung bitter nötig, denn wer heute den Humor verliert, hat morgen nichts zu lachen.“ Zitat von Ralf Schleiff

Mohamad-Said Baalbaki / Maler / Kunst im Kontext

Said Baalbaki Spektrale 8Mohamad-Said Baalbaki Perleberger Str. 60 10559 Berlin Telefon: 01 79 – 7 46 66 37 E-Mail: baalk@hotmail.com

Said Baalbaki

Geboren 1974 in Beirut, Libanon; born in Beirut, Lebanon
1994-1998 Studium der Malerei am Institut des Beaux ArtsBeirut, studied painting at Institut des Beaux Arts Beirut
200-2001 Sommerakademie bei Marwan, Darat al Funun, Jordanien
2003-2005 Studium der Malerei an der Universität der Künste, Berlin, Meisterschüler bei Burkhard Held; studied painting at Universität der Künste, Berlin, Meisterschüler with Burkhard Held
2006-2008 Master of Arts, Institut für Kunst im Kontext, UdK Berlin

Lutz Friedel /

Lutz Friedel Spektrale 8Lutz Friedel
Waldstraße 24
14728 Schönholz

Tel. 03 38 75 – 9 04 89
Funk: 01 51 – 64 57 09 98
E-Mail: info@lutzfriedel.de
Webseite: www.lutzfriedel.de

Lutz Friedel

Geboren

Durchaus als Zugewinn zu seinem bisherigen Schaffen treten seit 1991 überlebensgroße ausdrucksstarken Köpfe aus Holz. Dieses Material, meist Eiche, ermöglicht es ihm, dem bildhauerischen Laien, ohne technisch- bildhauerische Vorbereitung und vor allem ohne Theorien arbeiten zu können. Mit Ölfarbe und Leinöl bemalt, können die Köpfe aber nicht nur besser den Witterungseinflüssen trotzen, auch ihr Ausdruck kann so nochmals gesteigert werden. Obwohl sie anonym sind, unbetitelt, ist dem Künstler eine Individualität wichtig, die sich jedoch erst während der Arbeit einstelle. „Ich arbeite bis das Holz eine Seele hat“, bekennt er. Bei dieser Arbeitsweise schlösse sich das Nachbilden konkreter Porträts aus, was Friedel mit den Worten kommentiert: „ Herrn X aus dem Holz zu schlagen, erfordert vor allem Handwerk, weniger Phantasie. …Hier verläuft auch die Trennungslinie zwischen den Skulpturen und meiner Malerei.“

…die Kopfskulpturen sind nicht nur unterschiedlich groß, auch die braun-weißen Farbtöne ihrer Bemalung sind so nuanciert, dass aus der Nähe betrachtet, kein Kopf dem anderen gleicht. Gerade durch die Anordnung als Gruppe, welche immer auch zum Vergleich zwingt, kommt der individuelle Ausdruck jedes Kopfs nur umso deutlicher zur Geltung. Und der Einzelne bekommt in der anonymen Masse wieder ein Gesicht.

Arne Kalkbrenner / Bildhauer

Arne Kalkbrenner Spektrale 8Arne Kalkbrenner

Warbender Straße 23
17291 Nordwestuckermark

Funk: 01 73 – 9 96 33 96
E-Mail: arnekalkbrenner@gmx.de
Webseite: www.arne-kalkbrenner.de

Arne Kalkbrenner

Geboren 1975 in Stendal/Altmark
1992-1995 Tischlerlehre
1996-2002 div. Tätigkeiten in sozialen Bereichen
1998-2002 Mitarbeit in den Kunstgießereien Flierl & Mundry / Berlin und Studium der Bronzegusstechnik und Ziselierarbeit
2003-2004 Ausbildung zum Kunsttherapeuten an der Werkkunstschule Anklam
2004-05 Studium der menschlichen Anatomie und Zeichnung an der Grafik-Design-Schule Anklam; seitdem freiberuflich tätig
2005-2008 Studium der Steinbildhauerei bei Toralf Jaekel
2007 Mitbegründer der Künstlergruppe „umKunst“ (www.umkunst-uckermark.de)

lebt und arbeitet gemeinsam mit Mudry in Nordwestuckermark
Arbeiten in Bronze, Ton, Stein, Gips, Stoff, Metall, Wachs

Gemeinsam mit neun anderen Künstlern stellte Arne Kalkbrenner im Januar 2017 in der Münchner Galerie størpunkt aus. Das verbindende Thema der Ausstellung war mit “ Flucht“ überschrieben. Die Künstler kommentierten in ihren gesellschaftskritischen Beitragen die Auswirkungen von Grenzüberschreitungen, Heimatverlust und kulturelle Brüche in den Geflüchteten hinterlassen. Arne Kalkbrenner hat mit der Gruppenplastik sans-papiers (Ohne Dokumente) überzeugend dargestellt, wie darüberhinaus soziale Stellung und Individualität in einer anonymen Masse, die meist nur in Zahlen definiert wird, verloren gehen. Sans papiers war 2017 auch noch in der „Ostrale“ im ehemaligen Schlachthof im Ostra-Gehege in Dresden zu sehen.

Arne Kalkbrenner überrascht und fordert mit seinen materialoffenen Objekten und Plastiken die Betrachter heraus. Dabei handelt es sich um teilweise skurrile Verbindungen von Form, Material und Inhalt. Sie sind ironisch, witzig, klug oder – sarkastisch und nicht selten  bitterböse.

Arne Kalkbrenner_Sans Papiers, Spektrale 8Titel: „Sans-Papiers „, 2016

Steffen Mertens /

Steffen Mertens Spektrale 8Steffen Mertens
Sandower Straße 56
03046 Cottbus

Telefon: 03 55 – 29 03 52 11

Klein-Döbbern
Birkenweg 4
03058 Neuhausen/Spree

Tel/Fax: 03 56 08 – 4 00 29
E-Mail: info@steffen.mertens.de
Webseite: www.steffen-mertens.de

Steffen Mertens

Geboren

Er ist Bildhauer, Maler, Zeichner, Fotograf und Filmemacher, Theatermensch. Er baut Installationen, formt  Objekte, schafft Kunst für den öffentlichen Raum, fertigt Illustrationen und inszeniert Aktionskunst.  Mertens ist ein universell arbeitender ironischer Poet, der mit einer unbestechlichen Beobachtungsgabe ausgestattet ist, der nichts entgeht. Er verfügt über ein genaues Formgedächtnis, das sich unter seinen Händen zu mannigfaltigen Kunstwerken verwandelt, denen das Banale wie das Groteske, das Phantastische wie Absurde gleichermaßen innewohnt. Wäre noch die politische und soziale Sensibilisierung zu nennen, die jedem Werk vorausgeht und die – gepaart ist mit erfrischendem Erfindergeist – zu heterogenen Objekten führt, in denen sich unsere Erfahrungswelt verfremdet und erkennbar zugleich spiegelt (…) Auf die Frage, ob es im Bereich der bildenden und angewandten Kunst etwas gibt, was er noch nicht in die künstlerische Auseinandersetzung einbezogen hat, kann seine Antwort nur lauten: Schwer zu sagen! Herbert Schirmer, Rathaus-Galerie Lübben 2008

Alice Bahra /

Alice Bahra Spektrale 8Alice Bahra
In der Aue 13
14480 Potsdam

Telefon: 03 31 – 62 15 61
Funk: 01 75 – 5 34 79 74
E-Mail: alice.bahra@web.de
Webseite: www.alicebahra.de

Alice Bahra

… Im Laufe der kunsthandwerklichen Arbeit begann Alice Bahra irgendwann damit, ihre Gefäße zu zerschneiden, zu schachteln, zu türmen und zu bauen. Die Kannen, Vasen, Tassen, Becher wurden zum plastischen Material, sie behaupteten sich im Raum und veränderten ihn. Die Körper fingen an, sich auf der Fläche zu bewegen. Die Geschirrteile auf einem Tablett wirkten nun wie Figuren auf einem Spielfeld oder wie Architektur auf einem Grundriss. Mit der Entscheidung, vom farbigen Ton überzugreifen auf weißes Porzellan, das nicht mehr modelliert, sondern gegossen wird, erschloss sich für Alice Bahra die Produktion mit den Mitteln der Reproduktion. Das Modell wurde zum Modul. Die freie bildhauerische Arbeit trat neben die gewohnte Praxis…

  • 1945 geboren in Landsberg/Lech
  • 1965/66 Geburt der beiden Kinder
  • 1971-76 Töpferlehre, Meisterprüfung, Abendstudium für Plastik
  • seit 1976 freischaffend, lebt und arbeitet in Potsdam
  • seit 1992 Beginn der raumbezogenen Arbeiten und fotografischen Notizen
  • 1992 Studienreise nach Philadelphia und New York, USA
  • seit 1981 baugebundene Arbeiten
  • 2016 Brandenburgischer Kunstpreis für Skulptur
  • 2002 Stipendium Atelierhof Werenzhain
  • Otto-Niemeyer-Holstein Stipendium
  • 1994 + 97 Stipendium für Bildende Kunst des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg,
  • 1994 Förderpreis für Bildende Kunst des Landes Brandenburg
  • 1993 + 99 Stipendium der Stiftung Kulturfonds, Berlin

Sabine Fassl /

Sabine Fassl Spektrale 8Sabine Fassl
Greifswalder Str. 202
10405 Berlin

Mobil: 01 73 – 6 14 83 18

E-Mail: info@sabine-fassl.de
Webseite: www.sabine-fassl.de

Sabine Fassl

Das Verhältnis von Natur und Kunst ist das bevorzugte Thema von Sabine Fassl. Ihre  Skulpturen, Objekten und Installationen stehen ganz im Zeichen des Verhältnisses von Mensch und Natur als Projektionsfläche von Sehnsüchten und Ängsten. Nicht selten entwickelt sie ihre fiktiven, technoid-biomorphen Organismen, die in ihre  übersteigerten Künstlichkeit mit dem Gefühl von Vertrautheit und Befremden spielen. Nicht nur aus der Beobachtung natürlicher Formen, sondern aus dem Studium der komplexen Strukturen und Organismen von Pflanzen und Tieren entwickelt Fassl neue, ungewöhnliche Wesen. Ihre zahlreichen Förderpreise nutzt sie gern zu Reisen in die naturhistorischen Museen Europas. Die Ergebnisse ihrer Recherchen schlugen sich bisher in 30 Ausstellungen nieder. Darunter waren – entsprechend ihrem Arbeitsschwerpunkt – auch Präsentationen außerhalb der üblichen Ausstellungsräume wie im botanische Garten Berlin, im Schlossgarten Schwerin oder in der Medizin- und Pharmazie-historischen Sammlung Kiel sowie in der Biennale Land[schafft]kunst in Neuwerder.

Chris Hinze /

Chris Hinze Spektrale 8Chris Hinze
Chris Hinze GmbH
Hermann-Elflein-Straße 24
14467 Potsdam

E-Mail: chrishinze@chrishinze.de
Webseite: www.chrishinze.de

Chris Hinze

Geboren in

…Hinze arbeitet multimedial und konzentriert sich dabei jeweils genau auf den Ort, an dem seine Kunst entsteht. In der Glindower Ziegel-Manufaktur schuf er 2016 aus großen Metallplatten und Audiogeräten eine begehbare Installation. Rostige, verwitterte und bearbeitete Platten zeigten die Veränderungen und die Zeitschichten, wie sie sich an dem Ort abgelagert haben. Mit den Arbeitern der Ziegelei führte der Künstler Interviews, die über Kopfhörer angehört werden konnten (…) Auch andere Arbeiten Hinzes thematisieren die menschliche Wahrnehmung. Im Kunstmuseum Dieselkraftwerk in Cottbus zum Beispiel zeigte er „Transformationen“. In außenwandig rauen und innen mit glattem Plastik überzogenen Betonkugeln fanden sich die Strukturen des menschlichen Gehirns eingraviert, sichtbar gemacht mit bildgebenden Verfahren. So konnte man ansehen, was sonst nicht zu sehen ist: den menschlichen Geist, wie es im Ausstellungstext hieß… Richard Rabensaat in PNN

Andreas Theurer / Bildhauer

Andreas Theurer
Tegeler Weg 99
10589 Berlin

Studios Töpchin
Wünsdorfer Str. 33
15749 Mittenwalde

+49 (0)171 120 1964 oder +49 (0)33769 630 538

E-Mail: mail@andreas-theurer.com
Webseite: http://www.andreas-theurer.com

1956 in Göppingen geboren
1963 – 76 Grundschule und Gymnasium in Hof . Bayern
1977 – 83 Bildhauerstudium bei Alfred Hrdlicka . Kunstakademie Stuttgart
1982 Studienreise durch die Sowjetunion Japan und China
1983 – 88 Assistent an der Technischen Universität Braunschweig
am Institut für Elementares Formen
1989 – 93 Freiberufliche Tätigkeit in Berlin
Lehrbeauftragter an der Universität der Künste Berlin
1993 Berufung an die Hochschule Anhalt in Dessau
Künstlerische Grundlagen der Gestaltung
1995 Dekan im Fachbereich Design der Hochschule Anhalt
2002 . 03 Gastdozentur an der Kabul University . Faculty of Fine Arts
mit Friedrich-Ebert-Stiftung . Goethe-Institut . DAAD
2004 Gründungsmitglied bei Sculpture Network
2009 Aufnahme im Deutschen Künstlerbund
2016 Mitglied im Kuratorium der Georg-Kolbe-Stiftung
2017 1. Preis Wettbewerb Mainz . Gedenkort Deportationsrampe
lebt und arbeitet in Berlin . Studios Töpchin . Dessau
vertreten durch Galerie Tammen & Partner Berlin . Galerie Wild Zürich

gefördert vom:

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