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Logo Spektrale 11 Kunstausstellung des Landkreises Dahme-Spreewald

Kunst und Wissenschaft – Entfesselung der Kräfte!?

23. Mai bis 26. September 2024

Kunst und Wissenschaft – Entfesselung der Kräfte!?

Campus der Technischen Hochschule Wildau
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Künstler

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 Veranstaltet vom

Landkreis Dahme Spreewald in Kooperation mit der Technischen Hochschule Wildau, der Stadt Wildau und der Stadt Königs Wusterhausen, gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg
Zeitraum: 23. Mai bis 26. September 2024
Ort: Technische Hochschule Wildau, in Wildau


 

Campus der Technischen Hochschule Wildau

Teinehmende Künstler der Spektrale 11 mit Kurator Herbert Schirmer (ganz links) und Landrat Sven Herzberger (ganz rechts) des Landkreises Dahme-Spreewald

KONZEPT

Kunst und Wissenschaft – Entfesselung der Kräfte!?

 Seit 22 Jahren veranstaltet der Landkreis Dahme-Spreewald ein Kunstfest unter dem Titel Spektrale. Diese Bezeichnung steht für Ideenreichtum, Vielfalt künstlerischer Handschriften und ungewöhnliche Orte der Präsentation. Was einst als bescheidene Indoor-Ausstellung in den Fluren der Kreisverwaltung in Lübben (Spreewald) begann, hat sich inzwischen zu einer attraktiven Kulturadresse im Land Brandenburg entwickelt. Die künstlerischen Inter- ventionen, die alle zwei Jahre und im Wechsel mit der aquamediale, dem zweiten überregionalen Kunstfest des Landkreises Dahme-Spreewald, organisiert werden, haben bisher in Luckau und in der Kreisstadt Lübben (Spreewald) jeweils vom Mai bis September mit unterschiedlichen Medien und originellen ästhetischen Einfällen vielgestaltigetemporäre Zeichen in Stadt- oder Naturräumen installiert, die neben der visuellen Erweiterung des Landschaftserlebnisses zu Nachhaltigkeit ermunterten und Nachdenklichkeit provozierten. Im Jahr 2024 wird nun das Kunstfest spektrale in der 11. Auflage im Gelände der Technischen Hochschule in Wildau für Aufmerksamkeit und Gesprächsstoff sorgen. Mit der Ausstellung an diesem ungewöhnlichen Ort möchten wir diverse Möglichkeitenausloten, Diskurse anzustoßen undunge- wohnte Denk- und Handlungsräume zu eröffnen. Dank der Überwindung von Grenzen zwischen den Ressorts können Transformationsräume des Denkens, Fühlens und Handelns entstehen und forciert werden, in denen Fragen unserer Herkunft und Zukunft thematisiert werden. Nicht von ungefähr haben sich Religionen, die Wissenschaften und Künste in der Vergangenheit bis heute fortwährend diese existenziellen Fragen gestellt und mit abweichenden Ergebnissen aufgewartet. Grenzerfahrungen sind somit und von jeher Teil unserer Kultur gewesen. Nicht zuletzt soll die gängige Behauptung, Kunst kenne keine Grenzen und sei per se ein uneingeschränkter Freiheitsraum, auf den Prüfstand und in einer Podiumsdiskussion mit Künstler:innen, Wissenschaftler:innen und Student:innen kritisch hinterfragt werden. Was also können Wissenschaftler von Künstlern lernen, was Künstlerinnen von Wissenschaftlerinnen? Wo gibt es Gemeinsamkeiten, Schnittstellen, Missverständnisse? Im Fokus steht das Verhältnis von Kunst und Wissenschaft. Dazu zählen im weiteren Sinn Klima- und Umweltschutz, Naturschutz, Bio-Diversität, Artenvielfalt, Künstliche Intelligenz,Bio-Informatik, aber auch Migrations-bewegungen als Folge wirtschaftlicher Optimierungsstrategien.

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Kunst ist immer die kulturelle Überhöhung

unserer originären menschlichen Fähigkeiten.

Ernst Pöppel, Hirnforscher

Kein geringeres Kunstfestival als die 58. Biennale von Venedig gefiel sich bereits im Jahr 2019 mit wissenschaftsbezogenen Themen. Dabei wählten die ausstellenden Künstler Bereiche wie Kunst und Ökologie, Kunst und Philosophie, Kunst und Migration oder Kunst und Technik Zu den beeindruckenden Installationen gehörte die Arbeit Can´t Help Myself der chinesischen Künstler Sun Yuan und Pen Yu. Ein mehrere Meter hoher Roboter, vom deutschen Maschinenbau-Unternehmen KUKA gebaut, erwies sich als das Ergebnis einer engen Kooperation von Künstlern, Wissenschaftlern und Technikern. Mittels einer programmierten Wischanlage, die in 32 unterschiedlichen Bewegungsabläufe eine blutähnliche Flüssigkeit in einer Glaskabine verteilte, symbolisierte die Kontrolle, die ein Mensch über Maschinen hat, ohne dass sich der Mensch selber und seine Gedanken kontrollieren lassen. Im österreichischen Pavillon wurden Fragen im Grenzbereich von Kunst und Philosophie thematisiert, währendim Pavillon Islands die psychologische Wirkung von Farben im Fokus stand.
Bereits zum dritten Mal nach 2015 befasste sich die Universität der Künste Helsinki im Research Pavillon mit Forschungsfragen und Kooperationen im Bereich der künstlerischen Forschung. Die Präsentation konzentrierte sich auf das Spannungsfeld und die Wechselwirkungen,wobei das fragile ökologische System der Lagunen-Stadt Venedig als Versuchsfeld vergleichende Anwendung fand. Des Weiteren stand das Verhältnis von Kunst und Biologie im Fokus wie auch der Klimawandel, Globalisierung und die Kunstwelt als solche.
Fast scheint es so, als solle sich mehr als 500 Jahre nach dem Tod von Leonardo da Vinci (1452-1519), neben Michelangelo und Raffael der bedeutendste Künstler der Renaissance und der Kunstgeschichte überhaupt, eine alte Liebe zwischen Kunst und Wissenschaft erneuern wollen. (HS)


Die SPEKTRALE ist Teil des Netzwerks KUNSTRAUM SPREEWALD.


Kurator:

Herbert Schirmer, Kunst+Kommunikation

Telefon: +49 (0) 1 78 530 97 59
E-mail: herbert.schirmer@web.de

Kurzübersicht

Ausstellungstage

Künstler

Installationen

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