Veranstalter:
Logo Landkreis Dahme-Spreewald
Logo Stadt Luckau

gefördert vom:
Logo Kulturland Brandenburg

 

 

Kultur im Gepäck

27. Mai bis 23. September 2018

KULTUR IM GEPÄCK

Kontinentale Handelswege = europäische Kulturstraßen


WIR ERBEN

Europa in Brandenburg – Brandenburg in Europa


Das im Landkreis Dahme-Spreewald gelegene Luckau verfügt über eine hoch attraktive Altstadt, deren kulturhistorische Substanz unter der etwas abseitigen Lage gegenwärtig zu wenig Beachtung findet. Als eine im 17. und 18. Jahrhundert prosperierende Handelsstadt kann die im Schnittpunkt mehrerer Handelsstraßen gelegene einstige Hauptstadt der Niederlausitz auf eine jahrhundertealte Tradition verweisen und darauf – dass im Gefolge der Kaufleute und entlang der Handelsrouten unterschiedliche Kultureinflüsse die Stadt und die Region bereicherten. Allen voran tragen die Patrizierhäuser auf dem Marktplatz die Zeichen einer von Italien ausgehenden und im europäischen Raum weit verbreiteten Bauweise. Mit der italienischen Renaissance war bis ins 16. Jh. hinein zum ersten Mal ein Kulturmodell entstanden, das sich im damaligen europäischen Raum ausbreitete und wiederum andere kulturelle Transfers auslöste, die auf ihre Weise zur Entwicklung eines europäischen Bewusstseins beitrugen. Nicht nur an den Fürstenhöfen in Europa, sondern auch in reichen Handelsstädten waren neben Handwerkern und Kaufleuten, auch Künstler und Gelehrte aus Italien tätig, die allesamt für den Luxus zuständig waren.

Die Zugehörigkeit der Niederlausitz zum Kurfürstentum Sachsen in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts eröffnete . . .

weiterlesen »
den Luckauer Handelsbürgern stärkere Partizipation an den Warenströmen zwischen der damals wichtigsten deutschen Handelsstadt Leipzig und den Transporten auf der via Regia, die als Königstraße von Santiago di Compostella über Paris, Leipzig, Krakau nach Kiew und Moskau führte und für das Marktwesen und den Fernhandel zwischen Ost- und Westeuropa von eminenter Bedeutung war. Nord- und Südeuropa waren von Stettin über Berlin und Leipzig bis nach Rom durch die via Imperii verbunden. Beide Straßen, die Leipzig als eine Art Drehkreuz nutzten, hatten besondere Bedeutung für die europäische Entwicklung.

Das Projekt: Die Fokussierung auf das 17. und 18. Jahrhundert soll am Beispiel der Kleinstadt Luckau zeigen, dass in dieser Zeit wesentliche Grundlagen geschaffen wurden, die ein besseres Verstehen der kulturellen Genese des modernen Europa ermöglichen und damit beitragen zu jener Toleranz, die für ein friedliches Miteinander notwendig ist. Schließlich beruht das Leben auf dem europäischen Kontinent nicht erst seitdem auf Migration, die ein grundlegender Bestandteil bei der Konstituierung europäischer Gesellschaften immer war und ist. Verbunden mit der Vorstellung einer hintergründigen Auseinandersetzung mit dem Erbe, gilt es, in künstlerischen Aktionen diese Geschichten neu zu erzählen und für aktuelle Debatten fruchtbar zu machen.

Für die zehn zur spektrale 8-2018 eingeladenen Künstler gilt die Empfehlung, die historischen Leistungen als Impulse für die Gegenwart zu erkennen und die damalige Form des Kulturtransfers und der Mechanismen für die heutige Zeit zu reflektieren und fruchtbar zu gestalten. (Zeichen gegen Stagnation, Einfluss auf die Meinungsbildung). Als kritische Beobachter der Gesellschaft sollen Künstler aus dem Landkreis Dahme-Spreewald, aus Brandenburg/Berlin und europäischen Nachbarländern sowohl Vergangenheit als auch Gegenwart unter verschiedenen Perspektiven betrachten und bewerten und in ihren Kunstaktionen kulturelle, intellektuelle, politische und soziale Zusammenhänge reflektieren.


Die SPEKTRALE ist Teil des Netzwerks KUNSTRAUM SPREEWALD.

Schirmherrin Dr. Martina Münch

Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur, des Landes Brandenburg


Kurator:

Herbert Schirmer , Kunst+Kommunikation

Telefon: +49 (0) 1 78 530 97 59
E-mail: herbert.schirmer@web.de


Kunstausstellung 8


Zum achten Mal veranstaltet der Landkreis Dahme-Spreewald in Kooperation mit der Stadt Luckau die Kunstausstellung SPEKTRALE. Erstmals wurden für 2018 zehn Künstlerinnen und Künstler von Kurator Herbert Schirmer ausgewählt. In der Auswahl vertreten sind Künstlerinnen und Künstler aus dem Landkreis Dahme-Spreewald, dem Land Brandenburg und aus Berlin. Als wesentliche Voraussetzung für Auswahl und Beteiligung war neben der ästhetischen Qualität des bisher geschaffenen künstlerischen Werkes die Fähigkeit, mit Objekten und originellen Installationen den städtischen Freiraum von Luckau zu besetzen und mit zeitbezogenen Arbeiten Nachdenken zu provozieren. Zum ersten Mal dienen die Parkanlagen zwischen Stadtmauer und Stadtgraben, aber auch Plätze und Durchgänge an der Kulturkirche als Orte der Aufstellung. Diese für die SPEKTRALE neue Präsentationsform erleichtert den freien Zugang zur Ausstellung und die Kommunikation mit den Werken.

Hier eine Übersicht der Künstler und ihren ausgestellten Kunstwerken im aktuellen Katalog der Spektrale 8

 

 

Kunstausstellung 8 / Künstler


Jochen Schamal / Bildhauerei

Jochen Schamal Spektrale 8Jochen Schamal
Gussow

 

 

 

 

 

Website: www.bronzeskulpturen-jochen-schamal.de

 

 

JOCHEN SCHAMAL

Geboren in Berlin (Ost), beide Eltern sind Bildhauer, Lebt und arbeitet als Plastiker in Gussow
1976 Abitur, anschließend Töpferlehre. Abschluss und freischaffend als Töpfer und Baukeramiker tätig; autodidaktische Weiterbildung zum Bronze-Plastiker

Titel: „Das digitale Zeitalter“,
(Arbeitszustand Dezember 2017)

Das digitale Zeitalter
Die Skulptur “ Das digitale Zeitalter “  verweist auf  Wurzeln unserer hochtechnisierten Kultur, die in die Renaissance  zurückreichen und die erst die besonderen Leistungen unserer Zeit ermöglichten. Es war zwar die Erfindungskraft der Ingenieure des zwanzigsten Jahrhunderts, komplexe Rechenmaschinen zu erfinden, aber deren effiziente Leistungsfähigkeit erreichten diese erst durch den Gottesbeweis, den Leibnitz im siebzehnten Jahrhundert mathematisch erdachte. Er unterzog alle Wirklichkeit einer ultimativen Formalisierung durch zwei Zahlen: Null und Eins. Und einmal in Fahrt gekommen, entwickelte er die digitale Schreibweise, mit der heute sämtliche Computer arbeiten. Diese Formalisierung  vereinfacht zwar viele Prozesse, mit denen Realitäten durchdacht und vor allem technisch  erzeugt werden, aber überlässt dieses neue „Werkzeug″ und dessen Methode nach wie vor dem Verständnis und der Verantwortung seiner Benutzer.
Meine Skulptur  verweist auf die Poesie, Dramatik und Zerrissenheit, die sich in diesem Spannungsfeld bewegt und dabei von Unsterblichkeit träumt.
Trotz mathematischer Logik bleibt es ein Spiel der Imagination, mit der Realität zwar gestaltet, aber nicht aufgehoben werden kann. Diese „Kultur″ haben wir im Gepäck und übereignen sie der Frische und Kreativität nachfolgender Generationen. (js)

Said Baalbaki / Malerei / Plastik / Installationen

Said Baalbaki Spektrale 8Said Baalbaki
Berlin
 

 

Said Baalbaki

  • Geboren 1974 in Beirut, Libanon; born in Beirut, Lebanon
  • 1994-1998 Studium der Malerei am Institut des Beaux ArtsBeirut, studied painting at Institut des Beaux Arts Beirut
  • 200-2001 Sommerakademie bei Marwan, Darat al Funun, Jordanien
  • 2003-2005 Studium der Malerei an der Universität der Künste, Berlin, Meisterschüler bei Burkhard Held; studied painting at Universität der Künste, Berlin, Meisterschüler with Burkhard Held
  • 2006-2008 Master of Arts, Institut für Kunst im Kontext, UdK Berlin
Geflüchtet
Was machen arabische Wörter in „unserer“ Sprache?
Mein Projekt beschäftigt sich mit der durchlässigen Grenze der Sprache und des entweder bedrohlich-visuellen oder ästhetischen Aspekts der arabischen Kalligrafie. Diese Wahrnehmung differiert je nach soziokulturellem Hintergrund des jeweiligen Betrachters. Die Wörter dieses Projekts entstehen nicht unter der Feder eines Kalligrafen, sondern werden von mir aus modellierten Gürteln geformt. Der Gürtel steht für mich im Spannungsfeld zwischen staatlicher Macht und ihrem Machtverlust. Als ich 2014 begann, die Gürtel als Skulpturen aufzufassen und mit ihnen als dreidimensionalen Objekten zu experimentieren, fertigte ich zuerst eine kleine Silikonform für die Wachsmodelle an, um ihre Umsetzbarkeit und Flexibilität zu testen. Der Gürtel wird dabei gebogen, gestreckt, gefaltet oder gerollt, so als entstünde er unter der Feder eines Kalligrafen. Dabei konzentriere ich mich auf arabische Wörter, die ihren Weg in die deutsche Sprache fanden, obwohl es zwischen der arabischen Welt und dem deutschsprachigen Raum keine territorialen Berührungspunkte gab. Wörter, die direkt oder indirekt aus dem Lateinischen, Spanischen, Italienischen und Französischen entlehnt wurden, kamen über Land- und Seewege nach Europa, über Handelswege, kulturellen Austausch und Kriege. Ebenso wurden Fach- und Grundbegriffe aus den Wissenschaften übernommen: der Astrologie, der Mathematik, der Chemie, den Feldern, in denen die Araber damals federführend waren. Auch Begriffe, die zu unserem täglichen Gebrauch gehören, stehen im Fokus meines Projekts: Orangen, Zucker, Kaffee, Alkohol, Elixier, Magazin, Sofa, Matratze, Koffer, Razzia, Maskerade, Kohle, Ziffer, Chiffre etc.
Das Zusammenfügen der Gürtel zu einem kalligrafischen Schriftzug spiegelt sowohl die ästhetische Schönheit der arabischen Kalligrafie in ihrem Ursprung wider, als auch ihre als Bedrohung empfundene Konnotation im Zeitalter globaler Fluchtbewegungen. Gewalttätigkeit und Brutalität in unserer Gesellschaft basieren u.a. auf Unkenntnis und Missachtung des historisch-kulturellen Einflusses des Arabischen auf Europa. (sb)

Arne Kalkbrenner / Plastik / Installationen

Arne Kalkbrenner Spektrale 8Arne Kalkbrenner

Nordwestuckermark

 

 

 

 

 

Webseite: www.arne-kalkbrenner.de

 

 

ARNE KALKBRENNER

  • Geboren 1975 in Stendal/Altmark
  • 1992-1995 Tischlerlehre
  • 1996-2002 div. Tätigkeiten in sozialen Bereichen
  • 1998-2002 Mitarbeit in den Kunstgießereien Flierl & Mundry / Berlin und Studium der Bronzegusstechnik und Ziselierarbeit
  • 2003-2004 Ausbildung zum Kunsttherapeuten an der Werkkunstschule Anklam
  • 2004-05 Studium der menschlichen Anatomie und Zeichnung an der Grafik-Design-Schule Anklam; seitdem freiberuflich tätig
  • 2005-2008 Studium der Steinbildhauerei bei Toralf Jaekel
  • 2007 Mitbegründer der Künstlergruppe „umKunst“ (www.umkunst-uckermark.de)

lebt und arbeitet gemeinsam mit Mudry in Nordwestuckermark
Arbeiten in Bronze, Ton, Stein, Gips, Stoff, Metall, Wachs

transit pieces
Transitstücke? Arne Kalkbrenner nimmt den Begriff Kulturtransfers in der Vergangenheit beim Wort. Zum einen markiert er die in unterschiedlicher Stärke sich berührenden, sich überlagernden oder sich kreuzenden Linien in eine kompakte Bodenplatte, die auf eingefahrene Radspuren verweisen. Spuren, die in ihrer reduzierten Zeichenhaftigkeit als Handelswege in jede beliebige Richtung funktionieren, ohne Anfang und ohne Ende. Drei Kisten, eine davon geöffnet, verweisen auf Zeiten, in denen begehrte Kostbarkeiten, aber auch seltene Gewürze, edle Tuche und Schmuck in schlichte Holzkisten verpackt, transportiert wurden, um sie in den Kaufhallen der Rathäuser oder auf den Jahrmärkten anzubieten. Kalkbrenner nutzt die Symbolfarbe Gold, um den wertvollen Inhalt in eine über den Warengehalt hinausweisende sinnbildliche Kulturleistung zu übertragen. Gold als Zahlungsmittel mit immerwährender Faszination, das mit dem Grau der Bodenplatte und den objekthaften Versatzstücken zu einem spannungsgeladenen Ganzen vereint wird. (hs)

Alice Bahra / Objekte / Installationen

Alice Bahra Spektrale 8Alice Bahra
Potsdam

 

 

 

 

 

Webseite: www.alicebahra.de

Alice Bahra

 

  • 1945 geboren in Landsberg/Lech
  • 1965/66 Geburt der beiden Kinder
  • 1971-76 Töpferlehre, Meisterprüfung, Abendstudium für Plastik
  • seit 1976 freischaffend, lebt und arbeitet in Potsdam
  • seit 1992 Beginn der raumbezogenen Arbeiten und fotografischen Notizen
  • 1992 Studienreise nach Philadelphia und New York, USA
  • seit 1981 baugebundene Arbeiten
  • 2016 Brandenburgischer Kunstpreis für Skulptur
  • 2002 Stipendium Atelierhof Werenzhain
  • Otto-Niemeyer-Holstein Stipendium
  • 1994 + 97 Stipendium für Bildende Kunst des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg,
  • 1994 Förderpreis für Bildende Kunst des Landes Brandenburg
  • 1993 + 99 Stipendium der Stiftung Kulturfonds, Berlin

… Im Laufe der kunsthandwerklichen Arbeit begann Alice Bahra irgendwann damit, ihre Gefäße zu zerschneiden, zu schachteln, zu türmen und zu bauen. Die Kannen, Vasen, Tassen, Becher wurden zum plastischen Material, sie behaupteten sich im Raum und veränderten ihn. Die Körper fingen an, sich auf der Fläche zu bewegen. Die Geschirrteile auf einem Tablett wirkten nun wie Figuren auf einem Spielfeld oder wie Architektur auf einem Grundriss. Mit der Entscheidung, vom farbigen Ton überzugreifen auf weißes Porzellan, das nicht mehr modelliert, sondern gegossen wird, erschloss sich für Alice Bahra die Produktion mit den Mitteln der Reproduktion. Das Modell wurde zum Modul. Die freie bildhauerische Arbeit trat neben die gewohnte Praxis…

 

Netzwerk

Das Internet ist das größte Netzwerk, welches Menschen je erschaffen haben. Der Online-Handel boomt. Die Vorstellung, dass Kaufleute mit rumpelnden Wagen den Waren- und damit auch den Kulturaustausch befördern, ist kaum noch vorstellbar. Fernhandel, Nahhandel, Tante- Emma-Laden. Was war das nochmal? Stattdessen grenzenloser Versandhandel über das Internet. Firmen wie Amazon bewegen gewaltige Datensätze und liefern an die Haustüre, Aktionsplattformen wie Ebay bestimmen den Warenaustausch via Laptop oder Tablet. Shoppen bis zum Abwinken. Paradigmenwechsel nicht nur im Handel. Die Multioptionsgesellschaft bedient sich der Digitalisierung, der Vernetzung verschiedener Kommunikationskanäle und den endlosen Wahlmöglichkeiten dank Globalisierung. Im Wissen um diese komplizierten Zusammenhänge entwickelt Alice Bahra mit der Installation „Netzwerk “ eine vielgliedrige und bewegliche Installation, die sich als Metapher für den allgegenwärtigen Online-Handel, den blitzartigen Austausch von Ideen und die damit verbundene Mobilität versteht. Zwei …… (technische Beschreibung folgt) (HS)

Chris Hinze / Bildhauerei / Installationen

Chris Hinze Spektrale 8Chris Hinze
Potsdam

 

 

 

 

 


Webseite: www.chrishinze.de

 

 

Chris Hinze

  • 1969 geboren in Cottbus
  • künstlerischer Werdegang: Autodidakt, Mentoren Hans Scheuerecker u.a.
  • freischaffend seit 1992
  • Arbeitsbereiche sind Skulptur, Malerei, Installation und Performance
  • Gründung des Kunsthauses „sans titre″ im September 2009
  • Preis Arbeitsaufenthalt mit Ausstellung in Montevideo (Cabildo de Montevideo), Uruguay

Transformation

6 weiße, 6 schwarze Elemente
Stahlbeton, kunststoffbeschichtet

Der Blick, den Chris Hinze unter gegenwärtigen Bedingungen auf Transferleistungen richtet, ist nicht mehr an konventionelle Bedingungen geknüpft. Vielmehr thematisiert er im digitalen Zeitalter moderne bildgebende Verfahren wie Emissions-Tomographie oder, Magnetresonanztomographie oder hinterfragt mit Blick auf die Technik von Gehirnscans, mit denen das Nichtexistente, der menschlichen Geist, messbar und sichtbar gemacht werden sollen, nach deren Sinn. Dieser Blick ins Innere, bei dem hochkomplizierte Transformationen physikalischer Signale eine Rolle spielen, ist ein Kraftakt, den Hinze mit seinen Betonhalbkugeln gleichnishaft suggeriert.
„Die Ästhetik der äußeren Oberflächen ist geprägt durch den rauen, grauen Beton. Die Schnittflächen von sechs der Hälften sind mit weißem, die anderen sechs mit schwarzem Kunststoff überzogen. Jeder Spaltstein ist je mit einem Relief eines Gehirnquerschnitts versehen. Die Skulpturen wirken fast wie aufgeschlagene Gesteinsbrocken, deren fossiles Inneres nun zu sehen ist. Seine langgezogenen, meist kantigen Figuren sind vielfach geprägt durch raue Oberflächen und entstehen in reaktiven Arbeitsprozessen. Die Arbeit, die Hinze nun im dkw. präsentiert, zeugt von einer rationelleren Arbeitsweise, übergeht dabei jedoch nicht eigene Gestaltungsprinzipien“ Zitat aus einem Text des Kunstmuseums Dieselkraftwerk Cottbus

Lutz Friedel / Malerei / Bildhauerei

Lutz Friedel Spektrale 8Lutz Friedel
Schönholz

 

 

 

 

 

Webseite: www.lutzfriedel.de

 

 

LUTZ FRIEDEL

  • Geboren 1948 in Leipzig, lebt im Havelland
  • 1968 – 1970 Studium an der Hochschule für bildende Künste in Dresden
  • 1970 – 1973 Studium an der Hochschule für Graphik und Buchkunst in Leipzig (Diplom)
  • 1977 – 1980 Umzug nach Ostberlin, Meisterschüler an der Akademie der Künste Berlin bei Prof. Bernhard Heisig
  • 1984 Übersiedlung nach Frankfurt a. M. ein Jahr später Umzug nach Berlin Kreuzberg
  • 1990 Beginn der bildhauerischen Arbeit, erste Kopfskulpturen entstehen
  • 1992 – 1999 mehrere Studienreisen nach Italien, längere Aufenthalte in Pompeij und auf Sizilien
  • 2000 Wiederaufnahme der holzplastischen Arbeiten im Atelier im Havelland
  • 2012 Brandenburgischer Kunstpreis für Malerei
Köpfe, Lutz Friedel, Spektrale 8Köpfe
Über den Zeitraum mehrerer Jahrhunderte gehörten Kunstwerke zum Beipack der Kaufleute, die auf unzähligen Handelsrouten kreuz und quer in Europa unterwegs waren. Von der Seemacht Holland ausgehend, beeinflussten seit dem 15. Jahrhundert ein sich emanzipierendes Bürgertum und ein blühender Welthandel die Kunst, deren neuer Realismus vor allem für die europäische Porträtkunst im 17. Jahrhundert vorbildhaft wurde. Häufig wurden Bilder von Flandern vor allem nach Deutschland und Italien gebracht.
Der konsequent figurativ arbeitende Maler und Bildhauer Lutz Friedel aus Schönholz gehört zu den Künstlern, die sich an Personen und Ereignissen der zurückliegenden Menschheitsgeschichte reiben. Deutlich wird das vor allem an den überdimensionierten Köpfen, mit denen individuelle Charaktere, aber auch allgemeine und die Zeiten überdauernde Zustände erkennbar Gestalt annehmen. Seit 1991 haut und sägt der bis dahin ausschließlich als Maler tätige Friedl in seinem Schönholzer Gehöft Vertreter aus ganz unterschiedlichen politischen und gesellschaftlichen Milieus. Zumeist aus Eichenholz grob gehauen und gesägt, wird die kantige und rissige Oberfläche durch den Auftrag von Ölfarbe belebt und zusätzlich akzentuiert. Er selbst bekennt: „Ich arbeite, bis das Holz eine Seele hat“. Von diesen plastischen Porträts geht ein optischer Reiz aus, der zum gedanklichen Dialog einlädt. (hs)

Rainer Sperl / Plastik

Rainer Sperl
Potsdam

 

 

 

 


Webseite: www.sperlzeug.de

 

 

Rainer Sperl

  • Geboren 1949 in Chemnitz, lebt und arbeitet in Potsdam
  • 1973 Studium an der Fachhochschule für Angewandte Kunst in Heiligendamm
  • seit 1976 Filmarchitekt im DEFA-Studio für Spielfilme in Potsdam Babelsberg
  • 1978 Ausstattung, Bühnenbild, Kostüme, Plakat und Programmheft im Potsdamer Kabarett „Obelisk“
  • seit 1986 Freiberuflicher Skulpteur, Objekt-Arrangeur, Material-Collageur und Kunst-am-Bau-Gestalter
  • 1991 Gründung der Sperl-Galerie in Potsdam (mit seiner Frau Ursula)

„Das Geheimnis der Wirkung der Arbeiten von Rainer Sperl ist der unprätentiöse und doch so zupackende Humor, der trotz seiner hintergründigen und nicht selten makabren Bosheit (die jedoch nie wirklich verletzend wirkt) auf hyperintellektuelle Spitzfindigkeiten verzichtet. Seine Plastiken sind trotz ihrer oft grotesken Art voller Menschenliebe. Nur wer die Menschen liebt, kann sich so unbefangen über sie lustig machen, ohne zu kränken (…) Sperls Humor ist ein zäher menschlicher Widerstand gegen die Widrigkeiten unserer Verhältnisse, ein schmunzelnder Guerilla gegen die marodierende Unvernunft, ein geistvoller Partisan gegen hochmütige Kolonisatoren. Einen solchen humorigen Widerstand haben wir für unsere Selbstbehauptung bitter nötig, denn wer heute den Humor verliert, hat morgen nichts zu lachen.“ Zitat von Ralf Schleiff

ZUGVÖGEL
Am liebsten vertraut Rainer Sperl der poetischen Natur der Materie, ohne ihr mit missionarischem Eifer Bedeutungszuweisungen zu oktroyieren. Projektionsflächen für Theorienbildung? Fehlanzeige. Dann schon eher artistische Faszinationsobjekte in edler Einfalt. Sperl verfügt über ein ausgeprägt visuelles Alphabet korrespondierender Einzelteile, das er über die Jahre mit deutlicher Vehemenz entwickelt und variiert hat. Von daher weist seine Skulptur von den Zugvögeln eine erzählerische Ebene auf, die, mit Doppelbödigkeit und Hintersinn gepaart, zur Kommunikation mit dem Betrachter einlädt. Schräge Vögel, die ein Terrain besetzt halten und im unmittelbaren, nicht immer stressfreien Miteinander, ihre Individualität ausleben. Trotz unterschiedlicher Naturen und Ansprüche, trotz Daseinskämpfen und Konkurrenzverhalten, stehen sie im Zusammenwirken letztlich für Vielseitigkeit und Toleranz. Ein Schelm, wer in Zeiten, da Abgrenzung und Intoleranz Konjunktur haben und breite gesellschaftliche Zustimmung erfahren, nicht an ein sinnstiftendes Zeichen denkt. (rs/hs)

Steffen Mertens / Malerei / Plastik / Installationen

Steffen Mertens Spektrale 8Steffen Mertens
Cottbus

 

 

 

 

 

Webseite: www.steffen-mertens.de

 

STEFFEN MERTENS

  • 1943 geboren 1943 in Rathenow, lebt und arbeitet in Cottbus und Klein-Döbbern
  • 1964-1968 Studium der Grafik an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee
  • 1972-1973 Beginn bildhauerischer Arbeiten unter Mentor Werne Stötzer
  • seit 1974 Tätigkeit als freiberuflicher Bildhauer
  • 1990-1992 Theaterplastiker am Staatstheater Cottbus
  • seitdem freiberufliche Tätigkeit als Bildhauer
 

 

Fotos: framerate Media

Troika impossibile
Steffen Mertens ist bekannt für seine humorvollen bis ironischen Einfälle und Ideen, mit denen er die Kunstszene im Land Brandenburg aufmischt. Da wundert es nicht, dass er mit der unmöglichen Troika einen Lieferwagen mit auffallend großen Rädern, der im Sinne einer historisierenden Anekdote auf längst vergessenen Handelswegen daherkommt, vor der Stadtmauer in Luckau präsentiert. Sichtbar sind zudem ein zweibeiniges Zugpferd und ein Reiter. Auf der Ladefläche des Wagens der Troika impossibile eröffnen sich mit dem großen, in Schräglage geratenen Kopf, der wegzurutschen droht, ein Gleichnis mit Interpretationsspielräumen. Für den großen Wagen kein Problem, für die Visionen und Köpfe schon und erst recht für den die Wirklichkeit kritisch reflektierenden Künstler. Und dem geht es nicht zuletzt um die provokatorische Identifizierung des Ästhetischen mit dem Nicht-Ästhetischen als Ausdruck einer dadaistischen Attitüde. (sm/hs)

 

 

https://soundcloud.com/wolfgang-starke/spektrale-8-steffen-mertens

Sabine Fassl / Objekte / Installationen

Sabine Fassl Spektrale 8Sabine Fassl
Berlin

 

 

 

 

 

Webseite: www.sabine-fassl.de

 

 

 SABINE FASSL

  • 1973 geboren in Hamburg, lebt und arbeitet in Berlin
  • 1994-1998 Studium an der Fachhochschule für Gestaltung in Hamburg
  • 1998-2002 Studium an der Universität der Künste in Berlin
  • 2000 Erasmus-Stipendium an der Königlichen Dänischen Bildhauerakademie in Kopenhagen
  • 2005 DAAD Stipendium in der Schweiz
  • 2005-06 Stipendium der Konrad-Adenauer-Stiftung
  • 2006-08 Atelierstipendium der Karl-Hofer-Gesellschaft Berlin
  • 2009 Stipendium des Künstlerhauses Lukas in Ahrenshoop
planta ornamental

Sabine Fassl verweist in ihrer Installationsarbeit „planta ornamental“ auf spielerische Art und Weise auf das Ornament als Ausdruck der kulturellen Absorption und Durchdringung unterschiedlichster Kulturkreise. Ausgehend von Ornamenten an Luckauer Hausfassaden, Verzierungen antiker und altertümlicher Gefäße, sowie historischer Porzellanmalereien entwickelt sie Strukturen und Muster, die vertraut erscheinen, sich aber einer Zuordnung entziehen – gezeichnet auf ca.120 Schalen aus weißem Glas und Porzellan.
Über lange Zeiträume hinweg waren Schalen und Gefäße wichtige Handelsgüter, Ausdruck von Wohlstand, Kulturträger sowie Ausdruck eines spezifischen Zeitgeistes. Im Zeitalter der Globalisierung sind sie weitestgehend ersetzt durch unspezifische Produkte einer Massenindustrie. Die Muster und Strukturen auf den Schalen lassen Assoziationen an diese Blütezeit anklingen. Montiert auf Holzpflöcke breitet sich dieses Schalen-Meer an Blütenköpfen um einen Baumfragment herum aus, fügt sich in die Parklandschaft ein und überwuchert sie – „Zierpflanzen“ einer stilisierten Natur aus ornamentalen Rhythmen. (sf)

Andreas Theurer / Bildhauerei / Installationen

Andreas Theurer
Berlin

 

 

 

 


Webseite: www.andreas-theurer.com

 

ANDREAS THEURER

  • 1956 in Göppingen geboren
  • 1963 – 76 Grundschule und Gymnasium in Hof . Bayern
  • 1977 – 83 Bildhauerstudium bei Alfred Hrdlicka, Kunstakademie Stuttgart
  • 1982 Studienreise durch die Sowjetunion Japan und China
  • 1983 – 88 Assistent an der Technischen Universität Braunschweig am Institut für Elementares Formen
  • 1989 – 93 Freiberufliche Tätigkeit in Berlin Lehrbeauftragter an der Universität der Künste Berlin
  • 1993 Berufung an die Hochschule Anhalt in Dessau Künstlerische Grundlagen der Gestaltung
  • 1995 Dekan im Fachbereich Design der Hochschule Anhalt
  • 2002 . 03 Gastdozentur an der Kabul University . Faculty of Fine Arts mit Friedrich-Ebert-Stiftung . Goethe-Institut . DAAD
  • 2004 Gründungsmitglied bei Sculpture Network
  • 2009 Aufnahme im Deutschen Künstlerbund
  • 2016 Mitglied im Kuratorium der Georg-Kolbe-Stiftung
  • 2017 1. Preis Wettbewerb Mainz . Gedenkort Deportationsrampe

lebt und arbeitet in Berlin . Studios Töpchin . Dessau vertreten durch Galerie Tammen & Partner Berlin . Galerie Wild Zürich

EXISTERE
Andreas Theurer insistiert mit seinen beiden Skulpturen auf den Unterschied von Existenz und Essenz in Philosophie und Leben. Für Jean Paul Sartre (1905-1980), einen der geistigen Väter der Philosophie des Existenzialismus war es die Existenz, die zwischen dem Wesen und dem Sosein des Menschen der Essenz vorausgeht. Ergo: erst existiert der Mensch, dann definiert er sich. Er ist frei in seinem Handeln und damit auch verantwortlich für sein Tun. Herunter gebrochen auf die Welt der Kaufleute oder eben auch auf Migranten bedeutet das: nicht nur materielle, sondern auch ideelle Güter wurden und werden über Grenzen transportiert, die zur Entwicklung der Gesellschaften beitragen. Bei Theurer begegnen sich zwei Figurationen, die unterwegs sind, scheinbar ohne Ziel und Absicht. Ein Paar jedoch, das im Dialog dem Kern des Existenziellen nachspürt und dabei die Gewissheiten von gestern und heute zu hinterfragen scheint. Das Zusammenspiel der Formen wird durch das gebrochene Schwarz und dass intensive und sinnliche strahlende Rot als Ausdruck von Feuer oder Leidenschaft gesteigert. (hs)

   EXISTERE

Andreas Theurer insistiert mit seinen beiden Skulpturen auf den Unterschied von Existenz und Essenz in Philosophie und Leben. Für Jean Paul Sartre (1905-1980), einen der geistigen Väter der Philosophie des Existenzialismus war es die Existenz, die zwischen dem Wesen und dem Sosein des Menschen der Essenz vorausgeht. Ergo: erst existiert der Mensch, dann definiert er sich. Er ist frei in seinem Handeln und damit auch verantwortlich für sein Tun. Herunter gebrochen auf die Welt der Kaufleute oder eben auch auf Migranten bedeutet das: nicht nur materielle, sondern auch ideelle Güter wurden und werden über Grenzen transportiert, die zur Entwicklung der Gesellschaften beitragen. Bei Theurer begegnen sich zwei Figurationen, die unterwegs sind, scheinbar ohne Ziel und Absicht. Ein Paar jedoch, das im Dialog dem Kern des Existenziellen nachspürt und dabei die Gewissheiten von gestern und heute zu hinterfragen scheint. Das Zusammenspiel der Formen wird durch das gebrochene Schwarz und dass intensive und sinnlich strahlende Rot als Ausdruck von Feuer oder Leidenschaft gesteigert. (hs)


Kunstausstellung 8 / Kunstpreis


Zur Vernissage am 27. Mai 2018 wird der traditionelle SPEKTRALE-Kunstpreis vergeben. Eine fünfköpfige Jury, die aus Fach- und Sachjuroren zusammengesetzt ist, wird am 26. Mai 2018 die Kunstwerke in Augenschein nehmen und anschließend dden/die Preisträger/in auswählen.

Die gläserne Skulptur wird auch 2018 in bewährter Qualität von der Glaskünstlerin Beate Bolender aus Kasel-Golzig gestaltet.

Themen | Künstler | Kuratoren | Veranstaltungsorte | Spektrale 1 - 7

Spektrale 1

2002 | Kuratoren: Künstlerbeirat K 6 | Thema: „Spuren und Geflechte“ | Ort: Flurgalerie Landratsamt, Reutergasse 12, 15907 Lübben

Teilnehmende Künstler:
  • Kathrin Harder
  • Daniel Klawitter
  • Halina Sander
  • Ralf Sander mit Kunstpreis ausgezeichnet
  • Wilfried Schmidt
  • Lothar Schneider

 


Spektrale 2

2004 | Kuratoren: Künstlerbeirat K 6 | Thema: „Reflexionen“ | Ort: Vertikale Galerie, Beethovenweg 14, 15907 Lübben

Teilnehmende Künstler:
  • Daniel Klawitter
  • Sybille Junge
  • Wilfried Schmidt
  • Lothar Schneider
  • Harald Müller
  • Dieter Claußnitzer
  • Anette Messing
  • Kathrin Harder mit Kunstpreis ausgezeichnet

Spektrale 3

2008 | Kurator: Uwe Mücklausch | Thema: „Bau-Kunst-Zelle“ | Ort: Ehem. JVA, Karl-Liebknecht-Str. 1, Luckau

Teilnehmende Künstler:
  • Gunther Schöne mit Kunstpreis ausgezeichnet
  • Rainer Fürstenberg
  • Irene Anton
  • Thomas Kläber
  • Ulrike Rumpenhorst
  • Heike Pfitzner-Adner
  • Jost Löber
  • Edith Wittich

Spektrale 4

2010 | Kurator: Herbert Schirmer | Thema: „Schauplatz Gegenwart“ | Ort: Altes Museum Luckau, Lange Str. 71, 15926 Luckau

Teilnehmende Künstler:
  • Jutta Pelz mit Kunstpreis ausgezeichnet
  • Sylvia Breitwieser
  • Birgit Cauer
  • Thomas Kläber
  • Karsten Kelsch
  • Kerstin Bragewitz
  • Christian Uhlig
  • Irene Anton
  • Beret Hamann
  • Antje Scholz
  • Sonja Blattner
  • Michael M. Heyers
  • Gregor Krampitz
  • Dorothea Neumann
  • Jürgen Villmow

Spektrale 5

2012 | Kuratorin: Daniela Dietsche | Thema: „Im Weinberg“ Kunst und Natur eine Einheit? | Ort: Schlossberg Luckau, Nordpromenade 20, 15926 Luckau

Teilnehmende Künstler:
  • Ina Abuschenko-Matwejewa
  • Irene Anton
  • Karen Ascher
  • Rosemarie Böhmchen
  • Solveig Karen Bolduan
  • Heinz Bert Dreckmann mit Kunstpreis ausgezeichnet
  • Matthias Körner
  • Birgit Dworak
  • Susanne Görlitz
  • Beret Hamann
  • Karsten Kelsch
  • Gregor Krampitz
  • Dorothea Neumann
  • Ilka Raupach
  • Katrin von Lehmann
  • Sibylla Weisweiler
  • Edith Wittich

Spektrale 6

2014 | Kuratorin: Daniela Dietsche | Thema: „Woher-Wohin? Auf der Suche nach einer neuen Heimat“| Ort: in den Gewölbekellern im historischen Weinberg und die Kulturkirche Luckau

Teilnehmende Künstler:
  • Antje Scholz
  • Adelheid Fuss
  • Anke Ihmann
  • Imke Freiberg
  • Micha Brendel
  • Monika Funke Stern
  • Sabine Ostermann
  • Thomas Kläber
  • Irene Anton
  • Karsten Kelsch
  • Karen Ascher
  • Marietta Thier mit Kunstpreis ausgezeichnet
  • Franz Rentsch mit Kunstpreis ausgezeichnet

Spektrale 7

2016 |Kurator: Ronne Noack  | Thema: „Werkzeug ist Kunst“ | Ort: Schaufenster zweier leerstehender Geschäfte, Am Markt , 15926 Luckau

Teilnehmende Künstler:
  • Heinz Bert Dreckmann
  • Uschi Frank
  • WalterGramming
  • Andrea Grote
  • John Hirschberg
  • Jost Löber
  • Dorothea Neumann
  • Ilka Raupach
  • Gunter Schöne
  • Antje Scholz mit Kunstpreis ausgezeichnet
  • Gabriele Styppa

 


CreativQuartierLuckau Ein KULTURLAND Brandenburg Projekt 2018


vorraussichtliche Ausstellungsorte

CreativQuartierLuckau 2018 – Artist in Residence

Das mehrteilige Kunstprojekt will mit Ausstellungen und Kunstaktionen bzw. temporären Begegnungsstätten in der Luckauer Innenstadt Entwicklungsperspektiven eröffnen und das kultur-touristische Potential der Altstadt lokal und überregional aufwerten. Luckau verfügt über außergewöhnliche touristische Anziehungspunkte, deren Existenz nicht zuletzt auf Erscheinungen des europäischen Kulturtransfers zurückzuführen sind.

Um den ziemlich hohen und von weiterem Attraktivitätsverlust gefolgten Leerstand einzuschränken, gilt es, mit künstlerischen Aktionen und gezielte Veranstaltungen, den Stadtkern wieder zu einem multifunktionalen Zentrum mit Wohn- und Versorgungsfunktionen werden zu lassen. Dazu zählen Kulturveranstaltungen mit unverwechselbarem Charakter ebenso wie Impulse in Richtung niveauvolle Gastronomie und Beherbergung. Dazu zählt aber auch der durch die Umgehungsstraße für viele Durchreisende verloren gegangene Kontakt mit dem Altstadtzentrum, den es durch geschickt platzierte, visuelle Kulturpodukte (Werbe-) Aktionen im Luckauer Umfeld zu unterbrechen gilt.

Die jungen (internationalen) Künstlerinnen und Künstler von den Kunstakademien in Berlin, Dresden und Halle (Saale), werden sich in dem von der Stadt Luckau und dem Landkreis Dahme-Spreewald aufgelegten ARTIST-IN-RESIDENCE-Programm vor Ort in die Gestaltung dieser Prozesse einbringen. Sie werden mit ihren Mitteln den einst durch die Händler getragenen europäischen Kulturtransfer neu beleben und gemeinsam mit in Luckau lebenden jungen afghanischen und syrischen Geflüchteten außereuropäische Einflüsse einbeziehen.


CreativQuartier / Künstler


Carine Kuntz / Meisterschülerin Modedesign khb

Carine Kuntz
Berlin

 

Arina Essipowitsch /

Arina Essipowitsch Spektrale 8Arina Essipowitsch
Berlin

 

Geboren in Minsk/Belarus
Lebt und arbeitet in Deutschland und Frankreich
Arina Essipowitsch ohne TitelTitel: „ohne Titel“,

Dominique Hille /

Dominique Hille
Dresden

 

 

 

 

 

www.dominiquehille.de

 

Lebt und arbeitet in Dresden
2017 Meisterschülerin bei Prof. Macketanz an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden
Ausstellung: Wollen und Können. Sollen und Dürfen, Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst Dresden;
Berlin: Akademische Positionen in der Berliner Art Week
Titel: „Moonless night“,
Zeichnung 2016

Jan Kunze / Maler und Grafiker

Jan Kunze
Dresden

 

Alexander Gaertner / Meisterschüler Textil- und Flächendesign khb

Alexander Gaertner
Berlin

 

 

Masahimo Suzuki /

Masahimo Suzuki, Spektrale 8Masahimo Suzuki
Marseille

 

Geb.1985 in Tokyo
Lebt und arbeitet in Marseille
2005-2013 Studium an der Universität der Künste in Tokyo
2010-2013 Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden bei Prof. Mackedanz und Prof. Adamski
2017 Aix-en-Provence, artist in residence
Masahiro Suzuki Un paysage de peintures No. 6Titel: „Un paysage de peintures No. 6“,
2017, Roque d´Antheron

Raphael Jacobs / Modedesigner

Raphael Jacobs
Berlin

 


Kinderkunstprojekt


Mein Bild, dein Bild – unser Bild!

Gemeinschaftsprojekt mit der Glaskünstlerin Beate Bolender aus Kasel-Golzig und Gerlinde Sander von der Rosa-Luxemburg-Grundschule in Luckau

Mit diesem Gemeinschaftsprojekt für afghanische, syrische und deutsche Teilnehmer soll dem kreativen Miteinander von Kindern aus  unterschiedlichen Kulturkreisen eine Plattform der Begegnung geschaffen werden. Mit der Vorstellung und Entwicklung verschiedener Ideen und der entsprechenden praktischen Umsetzung werden über den Zeitraum von drei Wochen verschiedene Vorhaben und Experimente mit dem Werkstoff Glas in Kombination mit anderen Materialien ausprobiert und unter künstlerischer Anleitung zielgerichtet zu Ergebnissen geführt.  Die Zusammenarbeit gründet auf der Akzeptanz der zunächst unbekannten Motive, die im Verlauf des pädagogisch begleiteten Verständigungsprozesses zum Austausch und einem Miteinander führen wird. Die praktische Arbeit wird in Dialogform von leicht verständlichen Erklärungen zur jeweiligen Alltagskultur, zu den  kulturhistorischen Wurzeln und der Gleichberechtigung gestalterischen Ausdrucks begleitet.

Am Ende ist Ausstellung in Luckaus Innenstadt, die mit einem kleinen Schulfest eröffnet wird, und nach deren Ende sich die jungen Künstler mit ihren Objekten  gegenseitig beschenken.

Warum gerade Glas?

Wie kaum ein anderes Material ist Glas als einer der ältesten Werkstoffe des Menschen eng mit der Entwicklung unserer Kultur verbunden. Im so genannten Kernbereich Mesopotamiens, das zum größten Teil dem Gebiet des heutigen Irak und dem Nordosten des heutigen Syrien entspricht, wurden bei Ausgrabungen 3500 Jahre alte, von Menschenhand gefertigte  Glasperlen gefunden. Andere Funde belegen, dass Glas hauptsächlich als „Glasur“ zum Überziehen von Tongefäßen eingesetzt wurde. Syrischen Handwerkern wird die Entdeckung und Nutzung des Glasblasens mittels eines Rohres zugeschrieben, während die Römer im 1. Jh. v. Ch. als erste mit der Glaspfeife in einer Form geblasen haben.

  • Projektzeitraum: 23. März bis 13. April 2018
  • Projektort: Glaskunstwerkstatt Bolender in Kasel-Golzig, bei Luckau
  • Projektleitung: Beate Bolender, Glaskünstlerin
  • Projektmanagement: Herbert Schirmer, Kunst und Kulturmanager
  • Projektgruppe: 8 – 10 Kinder, 4. – 6. Klasse
Projektteil 1

Bis Ende März haben Zehn Schüler der Rosa-Luxemburg-Grundschule in Luckau in einer ersten Gemeinschaftsaktion Porträts in Ton von sich gefertigt. Unter der künstlerischen Anleitung der Glasgestalterin Beate Bolender aus Kasel-Golzig im Landkreis Dahme-Spreewald haben die Schüler zunächst zeichnerische Skizzen zu Papier gebracht, um anschließend plastische Entwürfe mit dem weichen Material Ton zu formen. Davon werden später Abgüsse in Gips genommen, die als Hohlform für den farbigen Glasguss dienen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Projektteil 2

In zeitlich aufeinander folgenden Etappen haben die Teilnehmer ihr Porträt und eine Situation aus der Stadt Luckau bzw. aus ihrem Alltagsleben dargestellt. In einer ersten Aktion wurden die eigenen Porträts gezeichnet, dann mit viel Spaß und weichem Lehm zu einem Relief modelliert, das mit Gips übergossen wurde. Als dieser fest war, wurde der Ton aus der Gipsform entfernt. Zurück blieb eine Hohlform. In deren Vertiefungen wurde später mit einem trockenen Pinsel feiner Glasfarbenstaub für die Markierung von Haaren, Nase, Mund und Augen verteilt. In einer nächsten Phase wurde mit einem Petroleum getränkten Glasschneider dickes Fensterglas geritzt und gebrochen. Anschließend wurden die einzelnen Stücke in Handtücher gewickelt und mit heftigen Hammerschlägen zerkleinert. Der so entstandene Glasbruch wurde nun randvoll in die Hohlform geschichtet. Nach mehreren Korrekturen konnten die mit Glasstücken gefüllten Gipsformen in den Brennofen gebracht werden. Der 24stündige Brennvorgang bis zu einer Temperatur von ca. 845 Grad und die notwendige Auskühlungsphase entwickelte sich zur Geduldsprobe für die kleinen Gestalter. Um so überraschter waren sie am nächsten Tag, als sie das Ergebnis stolz in den Händen hielten. In Windeseile wurden die Gipsreste von den gläsernen Porträts getrennt, bevor sich alle zum selbst zubereiteten Essen um das Feuer im Hof versammelten. Anstelle einer Nachspeise griff Schulleiterin Gerlinde Sander, die das Projekt gemeinsam mit Beate Bolender entwickelt und betreut hat, zur Gitarre und es wurde gemeinsam gesungen.

 


Katalog Kinderkunstprojekt



Johann Gottlieb Koppe


JOHANN GOTTLIEB KOPPE UND DAS DREIGESTIRN DER LANDWIRTSCHAFTSREFORMER IM 18. und 19. JAHRHUNDERT

Ausstellungsprojekt im  innerstädtischen Leerstand

Daniel Albrecht Thaers, (1752 in Celle-1828 in Möglin/Oderbruch)

Daniel Albrecht Thaers, (1752 in Celle-1828 in Möglin/Oderbruch)

 

 Albrecht Daniel Thaer, Begründer der modernen Agrarwissenschaft. Der 1752 in Celle geborene und seit 1804 in Möglin tätige Thaer konzentrierte sich bei seinen intensiven landwirtschaftlichen und nationalökonomischen Studien besonders auf die Studien des englischen Wirtschaftsbetriebs. Das Ergebnis dieser Studien waren die drei Bände der „Einleitung zur Kenntniß der englischen Landwirthschaft und ihrer neueren praktischen und theoretischen Fortschritte in Rücksicht auf Vervollkommnung deutscher Landwirthschaft für denkende Landwirthe und Cameralisten“, die er 1798-1804 herausgab.

 

 

 

 

Johann Gottlieb Koppe (1782 in Beesdau-1863 daselbst)

Johann Gottlieb Koppe (1782 in Beesdau-1863 daselbst)

 

 Im 18. Jahrhundert war es vor allem der 1782 im südwestlich von Luckau gelegenen Beesdau (heute Ortsteil von Heideblick) geborene Johann Gottlieb Koppe, der sich als Agronom, mehr noch als Reformer über die Grenzen Brandenburgs einen Namen machte.  In den 1830er Jahren stellte er die bis dahin gültige Dreifelderwirtschaft auf Schlag- und Fruchtwechsel um. Seit 1811 war er Lehrer in der agrarwissenschaftlichen Lehranstalt in Möglin (Oderbruch) bei Thaer.
Johann Gottlieb Koppes Publikation „Anleitung zur Kenntnis, Zucht und Pflege der Merinos, zur Wäsche und Schur der Schafe, zur Beurtheilung deren Wolle und zur Vorbeugung und Heilung deren Krankheiten. ist 1827 erschienen und ins Polnische und Russische übersetzt worden. Dies veranlasste die Moskauer landwirtschaftliche Gesellschaft, ihn als Ehrenmitglied aufzunehmen.

Frau von Friedland, eigentlich: Helene Charlotte von Lestwitz (1754 in Breslau-1803 in Kunersdorf)

Frau von Friedland, eigentlich: Helene Charlotte von Lestwitz (1754 in Breslau-1803 in Kunersdorf)

 

Die Landwirtschaftsreformerin Frau von Friedland schuf nach 1789 in Kunersdorf eine Musterwirtschaft mit neuen Ackerbaumethoden und ersetzte den Frondienst der Bauern, als Dienstleistungen für den Grundherren, durch eine geregelte Lohnarbeit. Die Tochter,  Henriette Charlotte von Itzenplitz, eine kluge, charaktervolle, aber auch stolze Frau, übernahm nach dem Tod der Mutter 1803 die Musterwirtschaft und führte das gastfreundliche Haus fort. Es wurde zum Anziehungspunkt von Künstlern, Wissenschaftlern und Literaten und ein bedeutendes geistig-kulturelles  Zentrum in der östlichen Mark, nach dem Vorbild der Berliner Salons um 1800. So wurde der 1782 auf Schloss Boncourt in der Champagne geborene Adelbert von Chamisso nach Kunersdorf berufen und legte dort ein umfangreiches Herbarium an. Zusätzlich schrieb er hier 1813 die bekannte Märchennovelle „Peter Schlemihls wundersame Geschichte“. Chamisso gilt als einer der frühen Europäer, der die Gegensätze von Frankreich und Deutschland zu vereinen suchte.

 

 

 


Die Ausstellung: Mai bis November 2018
Tafel-Präsentation mit historischem landwirtschaftlichen Geräten in einem leerstehenden Ladengeschäft mit mehreren Schaufenstern

Wettbewerb: „Besser wissen – Besser machen!“
mit Ausstellung von Luckauer Schülerinnen und Schülern zu Fragen der Agrar- und Ernährungswirtschaft. Was würden die drei Spezialisten aus dem 18. und 19. Jahrhundert heute besser machen?

Themen:

  1. Agrarwirtschaft und Ernährung
  2. Ökonomie und/oder Ökologie
  3. Maß und/oder Überfluss
  4. Industrielle Tierhaltung: Fleischverzicht und/oder Tierwohl, Umwelt, Naturschutz und Tierschutz
  5. Bio oder Pflanzenschutz

Hintergrund:

Nach dem 30jährigen Krieg litten viele Staaten Mitteleuropas an ihrer geschrumpften Bevölkerung. Sie bemühten sich um Migranten und gaben Anreize für deren Ansiedlung. Für den Landausbau wurden Moor- und Sumpfgebiete für die Besiedlung freigegeben sowie die Gewinnung neuer Nutzflächen durch Melioration und Trockenlegung, Moorkultivierung und Eindeichung ermöglicht. Die bedeutendsten Ansiedlungen wurden von der brandenburgisch-preußischen Regierung im Havel-Oder-Prignitzgebiet durchgeführt. Daneben gab es aber auch private, von einzelnen Höfen ausgehende und manchmal landesherrlich begünstigte Rodungen und Trockenlegungen.  Wüst liegende Felder wurden unter den Pflug genommen, Torfstich und Holznutzung geregelt (Rudolf Vierhaus).

Im Zuge der Gegenreformation wurden v. a. Glaubensflüchtlinge aufgenommen, aber auch Facharbeiter, wie die holländischen Wasserbauer im Havelland. Von 1699 bis 1707 wurden in der Lausitz aus Böhmen vertriebene deutsche und tschechische Protestanten angesiedelt, während nach der Aufhebung des Edikts von Nantes 1685 die Hugenotten ihres Glaubens wegen Frankreich verlassen mussten und, dank des Ediktes des Kurfürsten Friedrich Wilhelm von 1685 in großer Zahl in die Mark Brandenburg strömten. 1725 soll ein Fünftel der Bevölkerung der Kurmark aus so genannten Umsiedlern bestanden haben. Insbesondere Berlin erlebte Ende des 17. Jahrhunderts durch den Zustrom von rund 6000 Hugenotten beträchtliche kulturelle Veränderungen.


Jugendkunstprojekt


Archivbilder Marseille, 2015, Projetleitung Arina Essipowitsch

Jugendkunstprojekt mit Kindern von geflüchteten Afghanen und Syrern aus Luckau und Lübbenau

Die aus Belarus/Weißrussland stammende Malerin und Fotografin Arina Essipowitsch hat 2015 in der französischen Hafenstadt Marseille ein fotografisches Projekt mit arabischen  Jugendlichen realisiert. In diesem Projekt ging es v. a. darum, wie junge Menschen, die in der dritten Generation in Frankreich leben, sich selbst, die Mehrheitsgesellschaft und die Umwelt sehen. In vergleichbarer Weise werden junge Menschen, die erst vor kurzem nach Brandenburg kamen, ihren häufig genug problembeladenen Alltag in Luckau und Lübbenau mit der Analog-Kamera befragen, die Bilder als Mittel der Selbsterkenntnis und als Kommunikationsgrundlage nutzen, um sie am Ende des Projektes in einer Ausstellung zu arrangieren und öffentlich zu zeigen.

Arina Essipowitsch wurde in MInsk geboren und lebt in Berlin und in Paris. Sie war von 2015 bis 2017 Meisterschülerin an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden und gehört zu den jungen Künstlern, die im Rahmen der spektrale 8, Teil 2, für drei Monate in leerstehenden Ladenlokalen den KreativStandort Luckau  stärken und beleben.


Jugendkunstprojekt / Arina Essipowitsch


Auswahl früherer Arbeiten


 

Arina Essipowitsch

04177 Leipzig
Josephstraße 51

E-Mail: Arina.essipowitsch@gmail.com
Mobil: 01 74 – 6 68 26 26

Geboren in Minsk/Belarus
Lebt und arbeitet in Deutschland und Frankreich


Veranstaltungen



26. Mai 2018, 14:00 Uhr Luckau (Nicht öffentlich)

Jurysitzung Kunstpreis


Jazzowa podróż


27. Mai 2018, 11:00 Uhr Kulturkirche Luckau

Vernissage SPEKTRALE 8 mit Kulturministerin Dr. Martina Münch


Ort:                  Kulturkirche Luckau, Klostersaal, Nonnengasse 1, 15926 Luckau

11:00 Uhr       Jazzowa podróż – Jazz auf Reisen

mit Søren Gundermann , Piano & Arrangements und Jacek Fałdyna, Saxofon &  Klarinette

Begrüßung

                        Gerald Lehmann Bürgermeister Stadt Luckau

Grußworte

                        Dr. Martina Münch Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

Feierliche Eröffnung der SPEKTRALE 8

                        Einführung in die Ausstellung

                       Herbert Schirmer Kurator

                       Einführung zum Kunstpreis und Vorstellung der Jurymitglieder

                       Carsten Saß Beigeordneter und Dezernent für Soziales, Jugend, Gesundheit und Kultur des LDS

Verleihung des Kunstpreises der SPEKTRALE 8 durch

                       Dr. Martina Münch, Herbert Schirmer, Carsten Saß  und Gerald Lehmann

13:00 Uhr     Im Anschluss an den Festakt werden Führungen durch den städtischen Ausstellungsraum angeboten.

                       Walking Acts der TheaterLogeLuckau begleiten die Führungen mit einer Performance.

gefördert vom:

Logo Landkreis Dahme-Spreewald

Logo Kulturland Brandenburg
Logo MBS Stifung Dahme-Spreewald

Logo Stadt Luckau

CzechEnglishGermanPolishRussian