Veranstalter:

gefördert vom:

Logo Spektrale 11 Kunstausstellung des Landkreises Dahme-Spreewald

Kunst und Wissenschaft – Entfesselung der Kräfte!?

23. Mai bis 26. September 2024

Spektrale 10 / Teilnehmer


Christian Henkel

Christian Henkel
Berlin und Finsterwalde

 

VITA

  • *1976 in Rudolstadt, lebt und arbeitet in Berlin
  • 1997 – 2000 Ausbildung zum Holzschnitzer
  • 2000 – 2006 Studium der Bildhauerei und Installation an der Hochschule für Bildende Künste  in Dresden in der Klasse von Prof. Monika Brandmeier, Dresden
  • 2006 – 2008 Masterstudent bei M. Brandmeier
  • 2008 – 2010 Arbeitsaufenthalt in Amsterdam/NL
  • seit 2013 Lehrauftrag an der Hochschule für Bildende Künste Dresden
  • seit 2018 Gastprofessor an der Hochschule für Bildende Künste Dresden

Eine architektonische Malerei mit knalligen Farben.

Im Hintergrund ein Farb-Verlauf und davor eine Verbindung zwischen abstrakten, geometrischen und handgemalten Formen und Linien, die eine architektonische Zeichnung ergeben.

Entwurf, Realisierung vor Ort

 

     Helge Leiberg

Helge Leiberg
Berlin und Oderbruch

 

VITA

  • * 1964 in Dresden-Loschwitz, Lehre als Positiv-Retuscheur
  • 1973-1978 Studium an der Hochschule für bildende Künste in Dresden bei Gerhard  Kettner
  • 1984 Ausreise nach Berlin (West)
  • 1990 Gründung der Performance-Gruppe GOKAN mit der Tänzerin Fine Kwiatkowski und den Musikern Lothar Fiedler und Dietmar Diesner
  • seit 1994 Verstärkte Beschäftigung mit plastischen Arbeiten
  • 2005 Teilnahme an der Kunstbiennale in Beijing und 2015 an der Biennale in Venedig
  • 2013 Brandenburgischer Kunstpreis für Malerei
  • 2022  Preis für sein Lebenswerk
  • lebt und arbeitet in Berlin und im Oderbruch

 

Entfesselung der Kräfte

Malerei auf Folie

Ilka Raupach

Ilka Raupach
Schwielowsee, OT Caputh

VITA

  • *1976 in Hennigsdorf
  • 1996 – 2000 Ausbildung zur Elfenbeinschnitzerin und Meisterin in Michelstadt
  • 2000 – 2005 Studium Kunst/Freie Bildhauerei an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle  und Kunsthochschule in Bergen, Norwegen, Diplomabschluss sowie Uummannaq und Ilulissat, Grönland
  • 2009-2019 künstl./wiss. Mitarbeiterin am Institut für Architekturbezogene Kunst der TU Braunschweig
  • seit 2023 Vertretungs-Professorin an der Hochschule Wismar, Fachbereich Gestaltung
  • Mitglied BBK Brandenburg, GEDOK Brandenburg, sculpture network, VG Bild-Kunst, KSK

Schicht für Schicht
von unten nach oben, hin und her, vor und zurück
Verdichtung, Schmelze, Vereisung, Konservierung
ein textiles Schneefeld entseht.

SCHNEEFELD- auf Wegeners Spuren
1,6 m breit x 8 m hoch

Kettfaden, Gebrauchttextilien gewebt
Alfred Lothar Wegener (*1880 in Berlin, †1930 auf
Grönland) war ein brandenburger Meteorologe sowie
Polar- und Geowissenschaftler. Auf der Grönlanddurchquerung
1913 führte er erste Eisbohrungen auf
einem bewegten Gletscher in der Arktis durch.
Ein Eisbohrkern wird durch eine Bohrung in einem Eisschild
oder Gletscher gewonnen. Er ist ein wichtiges
Klimaarchiv; durch seine Analyse ist es möglich, Informationen
über das Klima der Vergangenheit der Erde
zu erhalten.
Bibliotheken sind ein Archiv von Wissen, sie verbinden
Vergangenheit mit Zukunft.
Ilka Raupach

SPEKTRALE XI 2024 Technische Hochschule Wildau

 Jay Gard

Jay Gard
Berlin

VITA

  • *1984 in Halle (Saale), aufgewachsen in Karl-Marx-Stadt
  • 2002 nach dem Abitur einige Semester Malerei und Grafik an der Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein in Halle (Saale)
  • 2006-08 Arbeit in New York für den US-amerikanischen Künstler Tom Sachs und in Berlin für den deutschen Künstler Thomas Demand.
  • 2008-11 Fortsetzung des Studiums an der Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) in Leipzig in der Klasse für Installation und Raum bei Joachim Blank fort.
  • 2010 Gründung des Labels VEGA-Leipzig, für das er unterschiedliche Audio-Objekte entwarf und umsetzte, seit 2012 lebt und arbeitet er in Berlin

Ohne Titel

Stahlskulptur, Pulverbeschichtet oder lackiert, je nachdem, wie lange sie stehen bleiben soll 400 bis 500 cm Höhe

 

Anna Arnskötter

Anna Arnskötter
Lentzke

VITA

  • 1961 in Greven/Westfalen geboren, lebt und arbeitet in Lentzke, Brandenburg
  • 1980 – 1984 Studium der Bildhauerei an der Freien Akademie Nürtingen,
  • 1993 Kunsthochschule Weissensee, Berlin
  • 1995 3. Bildhauerinnen Symposium, Prösitz
  • 1998 Internationaler Schneeskulpturenwettbewerb Nuuk, Grönland
  • 2000 Förderpreis der Darmstädter Sezession
  • 2002 Stipendium Sommeratelier Kunstverein Greven
  • 2003  Translokationen, Architektur der Nomaden, Symposium, Potsdam
  • 2006 2. Preisträger Kreiselkunstwettbewerb Greven
  • seit 2012  Mitglied bei Xylon, Deutschland
  • 2014 Realisierung einer Bank aus Beton für Fehrbellin
  • 2021  Realisierung einer 6,20 m hohen Keramik-Skulptur für den Emsdeich Greven

Chateau d´eau
Installation für die TH Wildau

„Wasser ist das kostbare Gut, das Grundlage von allem Leben ist.“
Wasser scheint es auf der Erde im Überfluss
zu geben, aber nutzbares und sauberes Wasser hat sich
durch Bevölkerungswachstum, verschwenderischen
Verbrauch und den Klimawandel weltweit dramatisch
verknappt und wird zur umkämpften Ressource.

Ein Turm aus hochgebrannter rotbrauner Keramik, ein Wasserturm, ein Wasserspeicher symbolisiert den sorgsamen Umgang mit der Ressource Wasser. Und verweist damit auf diese Ressource.

Sammeln, speichern, verteilen.
Auf dem Boden um den Turm sind Schalen aus weissem Porzellan in loser Anordnung aufgestellt. Diese einfachen und archaischen Gefässe verweisen auf den individuellen und existentiellen Verbrauch des Wassers als Grundnahrungsmittel.
In meiner Installation lenke ich, mithilfe der gebauten Architektur, den Blick auf die Kostbarkeit des Wassers. Und es zeigt sich noch ein ganz anderer Zusammenhang, der des Materials Ton, hoch gebrannt als keramische Skulptur, als Bauwerk, das in die Kunst transformiert wird. Wie die Ausstellung umgebende Architektur, die vom Industriebau des 19. Jahrhunderts in Keramik, in Ziegelbauweise, zum modernen Hochschulstandort transformiert wurde.Damit verbinden sich Form und Inhalt in ein Spannungsfeld, in dem die Fragen des Bauens im Umgang mit der verfügbaren Ressource Wasser gestellt werden.

Anna Arnskötter

Tomasz Lewandowski

Tomasz Lewandowski
Görlitz

VITA

  • *1978 in Nysa (PL)

  • 2004  Abschluss als Ingenieur an der Technischen Universität Oppeln (PL)

  • 2006 Mitbegründer der TUMW Breslau (PL),

  • 2007 Miteigentümer und später Journalist der Zeitschrift Inwestor (PL)

  • seit 2010 freiberuflicher Journalist und Fotograf für Architekturzeitschriften

  • 2012 Master of Arts – Abschluss in Fotografie an der Burg Giebichenstein, Kunsthochschule Halle (Saale) bei Prof. Rudolf Schäfer

  • 2012 Lehrbeauftragter an der Burg Giebichenstein U.o.A.

  • 2014 Beginn der Promotion im Fachbereich Design Studies

  • seit 2014 Gastdozent für Fotografie am Institut für Kunstpädagogik Warschau und an der Burg Giebichenstein – Universität der Künste Halle

  • 2018 Gastdozent für Fotografie in der Martin-Luther-Universität Halle (Saale) ,

  • 2022 Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh)

Made in Germany

Billstein-Wagenheber

Osram Glühbirne

Singer-Mini-Nähmaschine

Daimler-Benz Flugzeugmotor

Zündapp 1944

Andreas Theurer

Andreas Theurer
Berlin und Mittenwalde

VITA

  • *1956 in Göppingen

  • 1977 – 1983 Bildhauerstudium bei Alfred Hrdlicka, Kunstakademie Stuttgart

  • 1982 Studienreise durch die Sowjetunion, Japan und China

  • 1983 – 1988 Assistent an der TU Braunschweig am Institut für Elementares Formen

  • 1989 – 1993 Freiberuflich tätig in Berlin, Lehrbeauftragter an der Universität der Künste

  • 1993 Berufung an die Hochschule Anhalt in Dessau

  • 1995 Dekan im Fachbereich Design der Hochschule Anhalt

  • 2002 – 2003 Gast-Dozent an der Kabul University, Faculty of Fine Arts

  • 2004 Gründungsmitglied bei Sculpture Network

  • 2009 Aufnahme in den Deutschen Künstlerbund

  • 2016 Mitglied im Kuratorium der Georg-Kolbe-Stiftung

Höhenflüge und Hirngespinste

Raumzeichnung am ehemaligen Wasserturm

 

Susken Rosenthal

Susken Rosenthal
Brück, OT Baitz

VITA

  • 1977 – 86 Kunststudium an der UdK Berlin und Accademia die Belle Arti Florenz
  • 1986 Meisterschülerin (UdK Berlin, bei Prof. Wolfgang Petrick)
  • 1987 – 88 Post Graduate Stipendium am California Institute of Arts, Los Angeles (Studium Bühnenbild)
  • 1994 Arbeitsstipendium des Landes Brandenburg
  • seit 1995 künstlerische Leiterin von Kunstpflug e.V.
  • 1996 Arbeitsstipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg
  • 1997 Förderpreis für Bildende Kunst des Landes Brandenburg
  • 2001 1. Platz für den Entwurf zur Gestaltung der Ländervertretung von Brandenburg am Potsdamer Platz, Berlin
  • 2004 – 06 Lehrauftrag an der Fachhochschule für Gestaltung, Dessau
  • 2010 Aufenthaltsstipendium, Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf, Land Brandenburg
  • 2012 – 19 Aufenthaltsstipendien in Finnland, in Kosice K.A.I.R., Slowakei, Kamiyama Artist Residency, Japan, Valdobbiadene, Italien und Bortolomiol SPA,
  • 2015 Förderpreis für Bildende Kunst des Landes Brandenburg

Patience (Auslegung)
Bodenarbeit mit 6 Mustern aus zersägten und ausgelegten Sperrmüllplatten
Größe: 18 m² (6 Quadrate a 3 x 3 m)

Susken Rosenthal Entwurf Spektrale 2024 Wildau

 

 

Matthias Zinn

Matthias Zinn
Kremmen

VITA

  • * 1964 Tegernsee bei München, lebt und arbeitet als Maler und Bildhauer in Berlin und Kremmen bei Oranienburg

  • 1972 Umzug nach Hamburg

  • 1984 – 1986 Studium der Architektur an der Technischen Universität Lübeck

  • 1987-1993 Studium der Malerei an der Hochschule der Künste (UDK Berlin).

  • Die Bilderserien seiner Köpfe und Frauen sowie seine skulpturalen Arbeiten spiegeln unseren eigenen Übergangszustand in der heutigen Welt: Gesichter werden dekonstruiert und scheinen eine neue Identität zu schaffen. Körper scheinen sich in viele Realitäten aufzuspalten oder fragile, instabile Positionen einzunehmen. Ergänzt werden diese Arbeiten durch Zinns jüngste Serie „Trees“, in der der Künstler Eingriffe in die Natur vornimmt, die sich im Laufe seines Arbeitsprozesses zu einem Kampf zwischen wachsender Form und technischer Struktur entwickeln. Direktor der Galerien und Museen der Stadt Cham

BAUM (im Atelier)

Laserbasierter Formenschnitt aus Aluminium (evtl. Lackierung mit Autolack Code X6R/LX6R Sonomagrün Perlglanz, Audi/BMW)
Podest: Fichtenholz mit Bitumenfarbe gestrichen

Anna Grunemann

Anna Grunemann
Jamlitz

VITA

  • *1969 in Beeskow, verheiratet, zwei Kinder (*1997, *1998)

  • 1987 – 1991 Studium Lehramt Mathematik/Kunsterziehung in Erfurt, Diplom/1. Staatsexamen   

  • 1991 – 1999 Studium der Freien Kunst a. d. FH-Kunst und Design in Hannover

  • 2000 Abschluss als Meisterschülerin bei Ulrich Baehr, Studienschwerpunkte: Kunst im öffentlichen Raum, Film / Video, Experimentalfilm,  Dokumentarfilm, Rauminstallationen
    Weitere Arbeitsfelder: Lehrtätigkeit an Kinderkunstschule, gestaltungstherapeutische Arbeit, Papierrestaurierung etc., Kunstverein Hannover

gefördert vom:

veranstaltet vom:

in Kooperation mit:

Consent Management Platform von Real Cookie Banner