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Flüchtlinge - ein zeitloses Feindbild?

17. Mai bis 17. September 2020

Kunstausstellung / Teilnehmer


Astrid Köppe

Astrid Köppe
Berlin

Website: www.astridkoeppe.blogspot.com

Astrid Köppe

Lebt und arbeitet seit 2001 in Berlin und Brandenburg

VITA
1974
geboren in Köthen / Anhalt
1992–99
Hochschule für Bildende Künste Braunschweig
1998
Diplom
1999
Meisterschülerin an der Hochschule daselbst
2000
Preisträgerin im Wettbewerb „Kunst am Wasser“, Gifhorn, 1999
2007
Förderung durch Käthe-Dorsch-und Agnes-Straub-Stiftung
2010
Residenzstipendium, Lost Generation Space/Goethe-Institut, Kuala Lumpur, Malaysia
2011
Residency, Young-Eun Museum, Gwangju, Südkorea, Jahresstipendium Künstlerhaus Meinersen, Landkreis Gifthorn
2018
Stipendium Junge Akademie, Akademie der Künste, Berlin

wird demnächst eingestellt

Roland Boden

Roland Boden
Berlin

Webseite: www.rolandboden.de

Roland Boden

Lebt und arbeitet in Berlin

VITA
1962
Geboren 1962 in Dresden, lebt und arbeitet in Berlin .
Schule, Abitur, Militär, Studium TU Dresden Bauingenieurwesen
1992/94
Arbeitsstipendium der Stiftung Kulturfonds Berlin994/95, Philipp-Morrisstipendium für Malerei
1998
Arbeitsstipendium Ohio Arts Council, Cleveland/USA
2000
Stipendium der Kulturstiftung Sachsen
2002
Stipendium IASKA Perth /Australien
2003
Jahresstipendium Deutsche Akademie Villa Massimo Rom (K)
2004
Arbeitsaufenthalt in Buenos Aires / Argentinien
2005
artist in residence APT Gallery London
2009
Stipendium der Stiftung Kunstfonds Bonn

 

wird demnächst eingestellt

Marietta Thier

Marietta Thier
Lübben (Spreewald)

Webseite: www.mariettathier.de

Marietta Thier

Lebt und arbeitet in Lübben (Spreewald) und Berlin

VITA
1956
geboren 1856 in Oelde, Nordrhein-Westfalen, lebt seit 1999 in Lübben
1978-84
Studium der Malerei an der Universität der Künste Berlin; danach Meisterschülerin daselbst; Stipendium des Berliner Senats und der Karl-Hofer-Gesellschaft, Studienaufenthalte in London und Andalusien
seit 2005
Lehrauftrag an der Universität in Chemnitz; zurzeit ist Marietta Thier auch Kunst- und Theaterlehrerin an der Katholischen Schule Sankt Marien in Berlin-Neukölln

wird demnächst eingestellt

 

Nele Probst

Nele Probst
Berlin

Webseite: www.nele-probst.de

Nele Probst

Lebt und arbeitet in Berlin

VITA
1989-1993
Studium Visuelle Kommunikation, bei Prof. Günter Slabon, Prof. Wolf Magin, Prof. Roland Fürst, Prof. Eckhard Neumann
1993 -1995
Hamburg
1999 -2005
künstlerische Leitung der „offenen Ateliers“ im Prenzlauer Berg, Berlin
2000/01
Ausstellungsprojekt „167c (künstlerische Leitung), Berlin
2005 – 2010
Künstlerprojekt „Zur gleichen Zeit am gleichen Ort“
seit 2009
Mitglied VBK, Berlin
2011 – 2012
Gründung des Künstlerkonglomerats „Trockenübung“
2014
„Zwischennutzung Schönhauser-Allee“

wird demnächst eingestellt

Birgit Knappe

Birgit Knappe
Berlin/Michendorf

Webseite: www.knappe-kunst.de

Birgit Knappe

Lebt und arbeitet in Berlin und Brandenburg/Michendorf

VITA
geboren in Bad Oldesloe, Schleswig-Holstein
1976-1982
Studium an der Universität der Künste Berlin. Meisterschülerin
1988-1992
Lehrauftrag für Bildhauerei und plastisches Gestalten an der UdK Berlin
1994-1997
Gastprofessur für Bildhauerei an der Humboldt-Universität Berlin
seit 1982
freie und Auftragsarbeiten für Innen- und Außenräume

Stipendien
2001 Stipendium Künstlerhaus Lukas (Stiftung Kulturfonds)
1997 Gastatelier in den Tel Aviv Artist’s Studios, Israel
1994 Atelierstipendium Ekely, Norwegen (Kultusministerium Schleswig-Holstein)
1993 Villa-Serpentara-Stipendium, Italien (Akademie der Künste Berlin), Stipendium Künstlerhaus Selk (Land Schleswig-Holstein)

transit pieces
Transitstücke? Arne Kalkbrenner nimmt den Begriff Kulturtransfers in der Vergangenheit beim Wort. Zum einen markiert er die in unterschiedlicher Stärke sich berührenden, sich überlagernden oder sich kreuzenden Linien in eine kompakte Bodenplatte, die auf eingefahrene Radspuren verweisen. Spuren, die in ihrer reduzierten Zeichenhaftigkeit als Handelswege in jede beliebige Richtung funktionieren, ohne Anfang und ohne Ende. Drei Kisten, eine davon geöffnet, verweisen auf Zeiten, in denen begehrte Kostbarkeiten, aber auch seltene Gewürze, edle Tuche und Schmuck in schlichte Holzkisten verpackt, transportiert wurden, um sie in den Kaufhallen der Rathäuser oder auf den Jahrmärkten anzubieten. Kalkbrenner nutzt die Symbolfarbe Gold, um den wertvollen Inhalt in eine über den Warengehalt hinausweisende sinnbildliche Kulturleistung zu übertragen. Gold als Zahlungsmittel mit immerwährender Faszination, das mit dem Grau der Bodenplatte und den objekthaften Versatzstücken zu einem spannungsgeladenen Ganzen vereint wird. (hs)

Roland Schefferski

Roland Schefferski
Berlin

Webseite: www.roland-schefferski.net

Roland Schefferski

Lebt und arbeitet in Berlin

VITA
1956
geboren in Katowice geboren, lebt und arbeitet in Berlin und Brandenburg
1971 – 1976
Besuch des künstlerischen Gymnasiums in Wrocław
1976 – 1981
Studium der freien Kunst an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste in Wroclaw
1984
Übersiedlung nach Berlin
1989
Gründung eines eigenen Kunstprojekts – das bis 1991 bestehende Kunstmagazin WEAST, dessen Mitherausgeber er war und das internationale Beachtung fand (u. a. in der Sammlung des Museum of Modern Art, New York).

 

 

Fotos: framerate Media

Troika impossibile
Steffen Mertens ist bekannt für seine humorvollen bis ironischen Einfälle und Ideen, mit denen er die Kunstszene im Land Brandenburg aufmischt. Da wundert es nicht, dass er mit der unmöglichen Troika einen Lieferwagen mit auffallend großen Rädern, der im Sinne einer historisierenden Anekdote auf längst vergessenen Handelswegen daherkommt, vor der Stadtmauer in Luckau präsentiert. Sichtbar sind zudem ein zweibeiniges Zugpferd und ein Reiter. Auf der Ladefläche des Wagens der Troika impossibile eröffnen sich mit dem großen, in Schräglage geratenen Kopf, der wegzurutschen droht, ein Gleichnis mit Interpretationsspielräumen. Für den großen Wagen kein Problem, für die Visionen und Köpfe schon und erst recht für den die Wirklichkeit kritisch reflektierenden Künstler. Und dem geht es nicht zuletzt um die provokatorische Identifizierung des Ästhetischen mit dem Nicht-Ästhetischen als Ausdruck einer dadaistischen Attitüde. (sm/hs)

Michael Brendel

Michael Brendel
Hohendorf/Brandenburg

Webseite: www.micha-brendel.de

Michael Brendel

Lebt und arbeitet seit 2010 in Hohndorf /LDS

VITA
1959
geboren in Weida /Thüringen,
1980-82
Volontär und Szenenbildassistent im DDR-Fernsehen
1980–82
Abendstudium Malerei/Grafik, Kunsthochschule Berlin Weißensee
1982–87
Studium Bühnenbild, Hochschule für Bildende Künste Dresden
1984 – 87
Herausgeber der unabhängigen originalgrafischen Künstlerzeitschrift „U.S.W.“
1982 – 92
Gründung und Auftritte der „Auto-Perforations-Artisten“ mit Else Gabriel, Via Lewandowsky und Rainer Görß

seit 1987 freiberuflicher bildender Künstler in Berlin
1991 Arbeitsstipendium Kunstfonds
1993 Projektstipendium Stiftung Kulturfonds
1994 Arbeitsstipendium des Berliner Senats
1997 Katalogförderung des Berliner Senats
2013 Preisträger „aquamediale 9“
2018 Teilnahme am Landschafts-Pleinair in Lübbenau/Spreewald

wird demnächst hier eingestellt

Rainer Größ & Anja Rudolph

Rainer Größ &
Anja Rudolph
Berlin und Brandenburg

Rainer Größ & Anja Rudolph

Leben und arbeiten in Berlin und Brandenburg

VITA (RAINER GÖRSS)
1960
geboren in Neustrelitz, in Berlin getauft, aufgezogen, alphabetisiert, belehrt und eingezogen
1967 / 84
Bitterfelder Weg / Tramp / VEB Arbeiter /Koch / Bühnentechniker am Deutschen Theater in Berlin / Obermatrose Volksmarine (NVA)
1984 / 89
Bühnenbildstudium / Malereistudium Kunsthochschule Dresden bei Günter Hornig und Johannes Heisig
1989
Mitglied Verband Bildender Künstler DDR/ Dt.. Künstlerbund
1992
Freie Akademie der Künste Leipzig
1990
NRW große Kunstausstellung Förderpreis
1991
Stipendium Akademie Solitude Stuttgart /
1992
Stipendium Middle American Art Alliance USA
1994 / 95
Künstler Projektförderungen Z1
1995
Stipendium des Kunstfond Bonn
1996 / 97
Projektförderung Deutsche Klassenlotterie
1998
Arbeitsstipendium Kultursenat Berlin
2006
Projektförderung Hauptstadtkulturfond APA – 1985-90 Autoperforationsartistik, Studien zu Zeichen, Schriftbildern

VITA (ANJA RUDOLPH)
1964
in Berlin geboren und aufgewachsen
1985 /87
Studium an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee Studium an der Hochschule für industrielle Formgestaltung Burg Giebichenstein in Halle (Saale)
1991
Abschluss als Industrie-Designerin daselbst Mitarbeit in unterschiedlichen Projekten, u. a. Directors Lounge, Galerie A & O, Design-Haus e. V. Design-Hof e. V., Untergrundmuseum U 144, es entstanden Bücher, Kataloge, Broschüren, Internet-Seiten, Graphic- Des Desing-Arbeiten
seit 2007
freie künstlerische Arbeiten

wird demnächst hier eingestellt

Hans Scheib

Hans Scheib
Berlin und Brandenburg:

Hans Scheib

Lebt und arbeitet in Berlin und Brandenburg

VITA
1949
geboren in Potsdam, aufgewachsen in Berlin Schriftsetzer-Lehre, Abitur, Wehrdienst
1971-76
Studium der Bildhauerei, Hochschule für Bildende Künste Dresden
ab 1976
freiberuflicher Bildhauer in Berlin / Ost
ab 1985
freiberuflicher Bildhauer in Berlin / West
1989
Kleinbronze HYPERION für den Carlo-Schmid-Preis Carlo-Schmid-Stiftung Stuttgart
1995
Kunstförderpreis der Akademie der Künste, Berlin; 1.Preis beim Wettbewerb „Denkmal für die ermordeten Juden Europas“ mit Hella Rolfes, Christine Jackob-Marks und Reinhard Stangl (nicht realisiert)
ab 2001
Mitglied der Freien Akademie der Künste, Hamburg
2004
Studienaufenthalt in der Villa Romana, Florenz; Werkstatt in Kolchis, Tiblissi / Georgien
2005
Einladung zur 2. Internationalen Biennale Peking / China
2006
Projekt Pirosmanis Tisch, Tiblissi / Georgien und Jerewan / Armenien
2007
Visiting Artist im Oberlin College, Oberlin / Ohio
2008
Listros-Projekt in Addis Abbeba / Äthiopien
2010
Breakthrough-Projekt, USA, in Nashville, Aspen, Washington, San Antonio, Einladung zur 4.Internationale Biennale Peking, Kunstmesse Istanbul
2014
Egmont-Schaefer-Preis 2014, Berlin; Atelierumzug nach Berlin- Spandau

wird demnächst hier eingestellt

      Jost Löber

Jost Löber
Groß Pankow

Webseite: www.jost-loeber.de

Jost Löber

Lebt und arbeitet in 16928 Groß Pankow, OT Horst

VITA
1989 – 93
Studium an der Hochschule für Kunst und Design in Halle Bereich Grafik
1993 – 97
Studium an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee Bereich Freie Kunst
seit 1993
gemeinsam mit Katja Martin Aufbau eines Atelierhauses in Horst / Groß Pankow / Prignitz
seit 1995
Installation in der Landschaft
seit 1998
Mitglied im Verband bildender Künstler Brandenburg
seit 1999
Skulpturen aus Stahl für den Außenbereich
2005/06
Gründung der Künstlerkooperative atelier im grünen mit Katja Martin (Kommunikation zu künstlerischen Prozessen) Aufbau des Skulpturengartens in Horst / Groß Pankow / Prignitz
2011/12
Kunst- und Forschungsprojekt des Thünen-Instituts Mecklenburg-Vorpommern und der Fluss e. V. Perleberg
2013-14
Projektarbeit an Schulen zur Gestaltung von Schul- und öffentlichen Räumen
2016-17
Teilnahme an d.art – didaktische Weiterbildung für Künstler / Uni Potsdam
2017
Kunsttandem „Unser Perleberg“ mit Gymnasiasten und Geflüchteten

 

wird demnächst hier eingestellt

      Catrin Große

Catrin Große
Doberlug-Kirchhain
Webseite: www.catrin-grosse.de

Catrin Große

Lebt und arbeitet in Doberlug-Kirchhain

VITA
1991-93
Studium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden, Diplom-malerin/Grafikerin, Meisterschülerin
1994-95
postgraduales Studium Druckgrafik am Royal College of Art, London, Entwicklung der Ambossdrucktechnik
seit 1995
freischaffend als Grafikerin/Plastikerin
seit 1998
Metallskulpturen, Druckgrafik in der eigenen Werkstatt
seit 2002
Honorartätigkeit: Kreativtechniken, Entwicklung von Angeboten für die Erweiterung des Kunstunterrichts und die Integration künstlerisch-ästhetischer Prozesse in den Lernprozess: fächerübergreifend (ARTuS!-Projekt), Weiterbildung für KunsterzieherInnen
2004-07
filmische Projekte
2007
internationales Druckgrafikprojekt in Wrexham, Wales mit Vorträgen und Workshops am Yale College und der Wales University of Art
2013
Zusammenarbeit mit Chris Bird-Jones (Glaskünstlerin, Wales)
2013-14
Gestaltung von Atelier und Skulpturengarten Doberlug als Veranstaltungsort
2019
Weiterbildung für Lehrer und Glasfachleute am Bildwerk Frauenau

 

„unter anderen Umständen“

Mehrteilige Plastik/Installation

Technik: Messingbronze im Wachsausschmelzverfahren
Maße: Höhe ca. 150cm, Breite ca. 44cm
Entstehungsjahr: 2019/20

„Unter anderen Umständen“ meint den Verlust der Bezugsperson (symbolhaft Mutter/Kind). Beide Figuren sind anwesend, nur eben unter anderen Umständen als üblich. So, wie eine enge Bindung auch nach Trennung oder Verlust weiterhin besteht. Diese Arbeit ist eigentlich zweiteilig: positiv und negativ, braun und weiß.

gefördert vom:

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